ECTRIMS Kongress 2026 Neuro News aus Toronto, Folge 2 | Nervennahrung Podcast

Show notes

Neuro News Update direkt aus Kanada: In dieser Episode spricht Host Prof. Mathias Mäurer mit seinem Gast Prof. Kerstin Hellwig über die Höhepunkte des letzten Kongresstages. Freuen Sie sich auf eine spannende Einordnung der Late Breaking News live aus Toronto.

Unser Archiv sowie weitere Episoden des Podcasts finden Sie zudem unter: https://fachportal.roche.de/services/podcasts/nervennahrung-fuer-neurologen.html

Diese Aufzeichnung stammt vom 23.10.2026. Die nächste Episode erscheint im Rahmen der Neuro News vom DGN Kongress 2026 am 4.11.2026.

Produktion und Schnitt: Patrick Aust

Bei unserem Nervennahrung-Podcast handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wieder, den sie nach bestem Wissen und Gewissen mit uns und Ihnen teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren keine Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden!

Show transcript

00:00:10: Herzlich willkommen zurück zu den No-News zum Actriums-Kongress, im Toronto.

00:00:16: Wir starten die zweite Folge unserer Podcastreihe mit den spannendsten Updates vom dritten Kongressstag am XXIII.

00:00:21: Oktober.

00:00:23: Ich bin Professor Matthias Meurer und ich freue mich heute zusammen mit Frau Prof.

00:00:27: Karsten Helwig in die Ergebnisse des Actriems präsentieren zu dürfen.

00:00:32: Ja, Toronto, ist es im Jahr für dich hängen geblieben?

00:00:38: Also... eben als ich jetzt hier hingelaufen bin.

00:00:43: ist mir nochmal aufgefallen, dass ich das jetzt erst mal sortieren muss für mich.

00:00:48: Die ganzen Sachen und die irgendwie in meine Wissenschubladen stecken muss wie sie sich irgendwie gut zusammenfügen.

00:00:56: Es ist natürlich jede Menge Informationen.

00:00:59: es ist ein cooler Kongress.

00:01:02: Ich glaube mein erster Ektrems war

00:01:09: e.V.a.'

00:01:10: ist auf so einem Kongress zu sein, die neuesten Sachen mitzukriegen.

00:01:14: Natürlich auch die Leute zutreffen, die man lange nicht gesehen hat.

00:01:18: Internationale Kollegen Wetter ist toll in Toronto also das ist schon mal super.

00:01:23: aber es war vorher schon extrem anstrengend weil wir viele Poster fertig gemacht hatten.

00:01:30: und jetzt ist natürlich jede Menge Impact von den Vorträgen Einiges und für mich auch nochmal besonders dieses Jahr, dass wir auch diese Schwanerschafts-Guidelein fertig gemacht haben.

00:01:47: Und auch zum Ektrum ist noch fertig gekriegt haben.

00:01:50: Also

00:01:52: jeder

00:01:52: Ektrumpf ist besonders.

00:01:54: Habt ich eben auf den Stage gesehen mit der Schwaner-Schaftsguideleine?

00:01:57: Ich denke, in nineteen-neunzig war es wahrscheinlich weniger beschäftigt als du auf dem ektrumsfast.

00:02:01: Da wars wahrscheinlich noch mehr... mal zuhören und jetzt ist mehr gestalten.

00:02:06: Bevor wir über Schwangerschaft sprechen, wir kommen ja gerade aus den Late Breaking News und ich denke auch vielleicht fangen wir damit an weil das ja doch vielleicht also ich würde sagen für mich jetzt das Spannendste war was an Sessions produziert wurde Und wir haben die Remi Brutiniptaten gesehen.

00:02:22: Ich weiß nicht ob du ein bisschen erzählen willst oder ob ich es machen soll.

00:02:25: Du darfst jetzt aussuchen

00:02:28: Erzähl' du ruhig mal ein bisschen?

00:02:30: Ich bin mal gespannt auf deinen Eindruck.

00:02:35: Er erzählt Duma.

00:02:36: Ich sage mal so, ich meine jetzt nach Fenebrutinib ist ja die Remi Bruttinib Story, die es gerade präsentiert worden ist eigentlich der zweite positive Aspekt also die Bressemitteilung kamen schon letztlich September raus das Remi bruttinip gegenüber Terriflönomit.

00:02:52: Was die Entzündungshemmungen es überlegen ist, wir haben jetzt die Daten gesehen.

00:02:55: Das ist auch ziemlich eindeutig kann man sagen.

00:02:57: Beide Studien haben da sich glaube um die dreißig bis vierzig Prozent Unterschied gezeigt gegenüber Terry Flune mit und das war ja eigentlich sehr eindrucksvoll dass schon das ganze Panel an der Auswertung präsentiert wurde also auch letztlich die Progressionsdaten, die uns ja besonders bei dem BTI sind interessieren und dabei immerhin die vorgefertigte Analyse nach sechs Monaten signifikant für Remibrutinip.

00:03:26: Das ist ja eigentlich auch ein sehr schönes Ergebnis und dementsprechend haben wir jetzt doch zwei Substanzen, die vielleicht die Versprechungen erfüllen, die wir uns davon versprechen von den beiden.

00:03:41: Und ich finde das Ganze im Kontext mit dem was dann präsentiert worden Ja, Phenebrotinib und den Pearls macht das Ganze ja irgendwie auch noch spannender.

00:03:55: Ich denke wir werden auch von Remi-Brotinip einiges hören.

00:03:58: Also scheint es so zu sein dass Pearls auf jeden Fall Marker sind für die Krankheitspathologie, die uns interessiert oder die wir gerne behandeln würden?

00:04:08: Ja also das habe ich auch gedacht!

00:04:10: Ich muss sagen daß sich am Anfang gedacht habe als die Ivo-Brothinib Studien als die Negativ waren, habe ich viel eher wie auch bei unseren S-InsPs vielleicht einen Klasseneffekt gedacht.

00:04:23: Aber das scheint ja hierbei den BTKIs anders zu sein.

00:04:27: Da gab es auch am ersten Tag eine Session also diese Slatebreaking Daten noch nicht präsentiert worden sind wo versucht wurde auch Unterschiede in in den Molekülen nochmal darzustellen, vielleicht auch im Studien-Einschluss.

00:04:43: Und es scheint ja doch wirklich einen Unterschied zu machen.

00:04:46: also das ist schon relativ spannend finde ich.

00:04:51: Ich finde auch auch im Safety Profil.

00:04:54: Das sah jetzt wirklich gut aus und auch mit den Pearls vielleicht noch mal als ein prognostischer Biomarker.

00:05:07: Also das finde ich eine spannende Sache hier in den Late Breaking News.

00:05:14: Ich fand die Kinderstudie ganz interessant, das ist gut!

00:05:21: Ich habe meine Praxis direkt neben der großen Kinderklinik.

00:05:24: Ja vielleicht sollte man das aber nochmal kurz sagen.

00:05:26: Diese Kinderstudio war ja letztlich Offertumomap versus die Ponymod vs Fingolimod Genau.

00:05:34: Die Studie, auf die du ansprichst hat mich so ein bisschen gewundert dass man jetzt die Ponimut dann auch mit reinpackt weil eigentlich ich sehe keinen großen Unterschied das mit zu untersuchen hatte ich es gewundert, dass man die Poni mut als Vergleichsubstanzen noch mittelaufen hat lassen.

00:05:52: Ja ehrlich gesagt schon.

00:05:54: Also es hat mich auch gewundert, aber letztendlich war eigentlich kein Unterschied zwischen den beiden Substanzen.

00:06:00: Zwischen Fingolimut und Zipondium.

00:06:02: Ja

00:06:03: sogar negativ.

00:06:03: Fingolinut war ja ein bisschen besser was jetzt die MRT Daten angeht.

00:06:08: Aber das war so wenig.

00:06:10: ich glaube und kann auch Zufall sein.

00:06:13: also das fand ich aber auch verwunderlich.

00:06:19: Der Effekt war mit dem Okkulizum ab Ein bisschen beeindruckend.

00:06:22: dann noch, im Vergleich zum

00:06:26: vielen

00:06:26: Kollegen.

00:06:28: Die haben ja wenig Grafen gezeigt, sondern eher so Tabellen wo dann ja vierzig Prozent Reduktionsstand dabei.

00:06:35: ich habe auch in der Erinnerung dass es bei Okkulizum noch ein wenig beeindruckender war.

00:06:39: aber Fakt ist auf jeden Fall, man muss immer die die Kollektive und das Design sehen, dass es glaube ich die Zukunft für die kindliche MS ist, dass nur eine BC-Lablation behandelt.

00:06:50: also da hätte ich mittlerweile Kein Zweifel dran.

00:06:52: Von daher hat es mich ein bisschen gewundert, dass man den S-InsP-Modulator noch mit untersucht hat.

00:06:57: aber ja letztlich ich denke die Daten sind so eindeutig.

00:07:02: oder würdest du kindliche MS weiterhin...

00:07:05: Nee das finde ich auch und das sehe ich aber auch in meinem praktischen Leben weil jetzt meine Praxis in Dattel neben der Kinderklinik ist.

00:07:11: Da ist ja der Kevin Rostasi der eine größere Koharte auch hat an pediatrische MS Und wenn die in der Nähe wohnen oder manchmal auch, wenn sie weiter wegwohnen kommen einige zu mir nachher.

00:07:23: Wenn Sie achtzehn werden und du siehst das schon da ist auch wirklich viel mehr Krankheitsaktivität.

00:07:28: Und diese sind jetzt viele auf den Gollimod eingestellt.

00:07:31: tatsächlich hatte ich sogar schon erste Schwangerschaften darunter was natürlich auch

00:07:35: nicht so schön ist, überhaupt nicht

00:07:36: optimal ist.

00:07:39: Deswegen ist es jetzt super auch dass dass das Ocridiumapathie auch die Zulassung jetzt ab zehn Jahre seit September

00:07:48: Also ganz kurz jetzt und ich denke auch zurecht.

00:07:51: Ich meine, Fingolimut war ja schon Game Change am Sonntag.

00:07:54: Das hat ja für die Kinder eine ganze Menge gebracht aber natürlich aufgrund des Nebenwirkungsprofils und du sagst ja auch wegen der Kinderwunschgeschichte gut spielt.

00:08:02: vielleicht bei einer fünften Jahr noch keine Rolle kann aber passieren und da ist sicherlich die Bezel-Deplition eine viel viel angenehmere Art und Weise.

00:08:11: Ich denke vor allen Dingen auch für die infundieren musst oder auch nur monatlich spritzen muss, das ist ja auch eigentlich durchaus bequem.

00:08:23: Also

00:08:23: finde

00:08:24: ich... Ja dann können die halt auch ihr Leben planen.

00:08:26: also gerade bei diesen achtzehnjährigen die jetzt vielleicht grade im Prinzip wie meine Kinder auch so Abitur gemacht haben und überlegen was machen sie?

00:08:36: Vielleicht eine Weiterreise oder irgendwo im Ausland studieren dass das gibt schon andere Möglichkeiten finde ich in dieser Patienten-Cohorte.

00:08:46: noch ein wichtiger Aspekt, das sind ganz andere Gespräche als die, die man mit den Erwachsenen hat.

00:08:56: Ich meine sonst eine Late Breaking Session und wir hatten ja noch diese Cartierzeltthema was vorgestellt wurde, mit dem, sagen wir mal Industriekonstrukt, was ja auch zumindest spannend war – eigentlich weiß nicht fast die spannende Frage Am Schluss in der Diskussion, wo gefragt wurde ob man das eventuell auch ohne Chemotherapie applizieren kann.

00:09:17: Wo ja Daniel Unterneder sagte Ja, er könnte sich das vorstellen.

00:09:21: aber ich fragt mal generell siehst du für die KC-Zellen dir bei anderen Autoimmunerkrankungen wie aus den Nieser jetzt zum Beispiel wirklich super sind?

00:09:31: Bei dem Essen Zukunft Wie ist da deine deiner Haltung?

00:09:35: also Ich bin dazu gespalten muss ich sagen wenn Sie natürlich bei der prokredienten MS wirklich eine Verbesserung erbrachten.

00:09:46: Und das habe ich nämlich heute gedacht beim Vortrag von dem Daniel Untaneda, da waren ja drei Stück dabei in dieser kleinen Kohorte Pan-Zwanzig die sich extrem verbessert hatten vom EDSS.

00:10:00: Die hatten so einen Median EDSs von sechs und diesen runter auf zwei oder zwei Komma fünf.

00:10:06: Wenn wir in den Studien diese Leute identifizieren können, die davon so erheblich profitieren.

00:10:13: Das ist ja Wahnsinn von sechs auf zwei runter zu gehen!

00:10:20: Dann finde ich das zumindest sehr spannend.

00:10:25: Ich war noch nicht da an dem Pre-Day aber irgendjemand hat mir erzählt von einer Patientin Also, dass so ein Case vorgestellt worden ist von einer Patientin mit einer NNDA Encephalitis die alles gekriegt hat auf Label.

00:10:38: Alles was man sich denken kann und die in so einem Vitulent State war also ein apallisches Symptom Und die isst wieder vollkommen funktionsfähig nach so ner KTZL Behandlung.

00:10:50: Aber da haben

00:10:51: wir halt auch natürlich die Antikörpervermitteln der Erkrankungen.

00:10:54: eindeutig.

00:10:55: Ich finde es ist noch ein bisschen komplizierter als jetzt eine Erkrankung rein Antikörper vermittelt ist, wo man wahrscheinlich mit der Anti-CD-IX B-Zelle doch ziemlich in schwarze treffen kann.

00:11:07: Also ich bin neugierig was jetzt passiert definitiv.

00:11:12: Ich möchte mich da auch noch nicht festlegen aber was natürlich aufgefallen ist auch bei dieser Phase einstudiosfalls eine etwas heterogene Kollektiv also sekundär chronisch provident aktiv inaktiv primär chronische provident und gerade so eine aktive spms da ist man nicht so ganz sicher ob dann ich doch schübe auch wieder eine rolle spielen.

00:11:33: also ich fand es ist schwierig wahrscheinlich an so einem kleinen klientel jetzt schon irgendwas festzumachen aber sicherlich ein wahnsinnig spannendes thema.

00:11:42: und das letzte war dann ja noch der chinesische kollege mit am mogat und dem trotzidizum ab.

00:11:48: gut das war ja letztlich erwartbar nach den ergebnissen der satralizum hat studiert

00:11:54: Ja, aber ich möchte sagen, dass mir letztens... Also das war erwartbar.

00:12:00: Satran Litsumab wird es auch geben und ich fand die Studie cool gemachten.

00:12:06: Auch dieses Pictogramm mit der Tomate in dem Gehirn drin.

00:12:11: Die Tomato-Studie, das war eine gute Studie.

00:12:18: Ich fand's gut, dass sie präsentiert wurde hier.

00:12:22: Jetzt müssen wir unbedingt noch ein bisschen über Schwanerschaft sprechen.

00:12:24: Gerne!

00:12:24: Du hast ja gesagt, ihr habt die Leitlinien beziehungsweise Handlungsanweisungen rausgegeben.

00:12:31: Vielleicht was ist für dich so der, die wichtigste Botschaft, die du nach draußen gehen willst jetzt auch nach der ganzen Arbeit, die ihr gehabt habt?

00:12:41: Also das is ne... Wirklich klare Leitlinie, also wir beide.

00:12:47: Wir sind ja schon Autoren von unserem KKNMS-Buch besondere Lebensfragen.

00:12:55: Wobei

00:12:56: ich mich natürlich mehr um Rauchen kümmere und sporten und tue.

00:12:59: die Schweine schaffte meine Uste.

00:13:01: Ja gut aber tatsächlich waren wir schon immer ziemlich progressiv.

00:13:05: Aber das haben wir halt geschrieben und es gab jetzt keine Delphi-Konsensus darüber.

00:13:13: Die sind tatsächlich ähnlich wie das, was wir schon länger haben.

00:13:20: Aber noch ein bisschen konkreter in manchen Bereichen.

00:13:23: und also tatsächlich ist es einen Punkt nochmal dass wir sogar gesagt haben wenn es irgendwie indiziert ist soll mal auch über eine höhereffektive Therapie die Schweinerschaftskompatibel ist nachdenken bei Frauen die eine Schweinschaft planen All die weil wir tatsächlich Daten haben, also geradezu hoch dosiertem Anti-CD-Zwanzig.

00:13:49: Ofatumap zieht jetzt so ein bisschen nach, gibt es auch noch nicht so viele Daten.

00:13:54: Klattribin und Natali zum Ab durchgenommen das sie wirklich auf diesen Peak nach der Geburt nicht mehr haben.

00:14:00: Das hat sich ja sehr schön gezeigt.

00:14:02: Und wir haben auch einen Poster hier gehabt, wo wir diese therapeutische Inertia versucht haben, statistisch nachzumodellieren.

00:14:11: Also Frauen die nicht ausreichend gut behandelt worden sind oder irgendwie Second Line abgesetzt haben und da kommt man tatsächlich zu einer relativen Risikoreduktion von so eine höhereffektive Therapie anwendet.

00:14:29: Das ist ein Punkt jetzt.

00:14:31: und klare Handlungsanweisungen, wie jetzt mit den einzelnen DMTs vorzugehen es auch tatsächlich zu überlegen das man britscht wenn man S-Ins P absetzt.

00:14:41: Eine andere Sache ist dass es nicht mehr diese Entscheidung gibt zu stillen oder nicht oder Therapie Anzufangen oder nicht.

00:14:49: Wenn man eine Therapie braucht niemand stillen will dann kombiniert mass

00:14:54: Was ich ganz interessant fand, was wir auch gesagt hast.

00:14:57: Du würdest auch tatsächlich in der Schwangerschaft anfangen wenn es irgendwie instabil wird?

00:15:04: Ja also sowieso würde ich das machen habe ich aber schon vor zehn fünfzehn Jahren zum ersten Mal gemacht.

00:15:15: Weil wenn jetzt jemand Beispiel, zwei Schübe in der Schwangerschaft hat.

00:15:19: Im ersten Triminon kann es man noch sein das ist Zufall da schützt die noch nicht.

00:15:23: aber wenn dann noch einer kommt im zweiten oder dritten wo die Schwangersschaft an sich schon schützten Dann ist das eine echt hoch aktive MS.

00:15:29: Da habe ich schon wirklich auch vor über zehn Jahren auch in Einzelfällen mit Natalie zu ma begonnen.

00:15:34: Das ist selten.

00:15:36: Und jetzt sagen wir aber auch sowieso, dass du anfangen kannst oder auch Bridging kann es dann mit wenn der S-Insp abgesetzt hast.

00:15:46: Wobei man sagen muss, es gibt natürlich mehr Daten zu... Es gibt ein bisschen mehr Daten zum MAP, insbesondere für die Exposition im zweiten oder dritten Drittel

00:16:00: weil wir das ja auch schon lange machen.

00:16:01: Jetzt würde mich noch mal interessieren, du hast dir diese französische Studie mit dem Gender Gap da im Prinzip auch zitiert.

00:16:08: Würdest du das für Deutschland auch so sehen?

00:16:10: Also haben die tatsächlich eine Unterbehandlung von Frauen bei uns in der Republik?

00:16:20: Das Ding ist ja auch... Die haben ja keine Gründe

00:16:23: erfragt.

00:16:24: Manche Frauen wollen ja auch nicht und ich glaube es kommt.

00:16:29: Die Frauen spüren die Unsicherheit auch der Behandler.

00:16:33: Und das ist ja so ein vulnerabler Bereich, in dem niemand was falsch machen will und deswegen ist es glaube ich schon so dass manchmal auch geraten wird.

00:16:43: irgendwie wir nehmen jetzt eine sichere eine alternative irgendwie injectables haben wir schon tausend Jahre Daten dazu.

00:16:51: Aber auch wenn die Krankheitsaktivität nicht richtig kontrolliert ist und da wollen wir unbedingt weg von.

00:16:57: Das sehen wir in Deutschland aus, sonst hätten wir ja nicht diese therapeutische Inertia-Gruppe zusammengekriegt.

00:17:04: Da sind Frauen bei uns aus dem Register.

00:17:08: Stimmt das eine interessante Ansatz so hätte ich jetzt gar nicht gedacht dass sich natürlich die Unsicherheit widerspiegelt.

00:17:14: also es heißt wir müssen natürlich nach wie vor Education betreiben bei den Kollegen die Schwangerschaft nicht als Problem, sondern als ganz normalen Vorgang sehen und auch so behandeln.

00:17:28: Also das würde ich sagen jetzt auch so retro-spektiv.

00:17:31: Mein Regissum wird ja zwanzig Jahre alt dieses Jahr also, zwei tausend sechs haben wir angefangen Das hat sich total geändert dass Begleiterkrankungen nicht mehr ausgeklammert werden von einer wirklich supermodernen Medizin.

00:17:50: Das ist jetzt nicht nur in der Neuroimmunologie so, sondern auch in anderen Bereichen und dass man nicht nur die fetale Sicherheit ins Auge nimmt, bestmögliche Sicherheit für beide und das kann man schon hinkriegen.

00:18:06: Wir sind ja jetzt ein Sucherbeispiel auch dafür, auch tatsächlich und dass auch Studien gemacht werden.

00:18:11: wie Minore Sopranino haben wir ja schon mal darüber gesprochen im anderen Podcast mit so einem ... Mit einer Granularität nochmal an Details die auch geklärt werden und das das kann Man hinkregen und das ist aber auch das ist eine moderne Medizin.

00:18:26: hat sich die Medizin auch geändert?

00:18:28: Ja Also eigentlich schon viel erreicht in den letzten Jahren auch natürlich durch deinen Einsatz.

00:18:34: Letzte Frage noch zu der Session und deiner Co-Kino-Speakerin, würdest du denn sozusagen eine Hormonersatztherapie in der Postmenopause auch als therapeutischen Ansatz der MS auch propagieren?

00:18:49: So wie sie das getan haben – Sie hat es ja in Raum gestellt!

00:18:53: Das kann man doch überhaupt nicht so sagen... Man soll auf jeden Fall diese Therapie kriegen, weil in dem schwedischen Register waren es glaube ich irgendwie unter dreißig Prozent bei uns ist noch viel weniger.

00:19:04: Es sind weiß ich nicht dreizehn Prozent.

00:19:08: wir hatten ja auch ein Poster zur auch zu Menopower oder zudem Total Anovolatorius und Behinderungsprogression bzw.

00:19:19: Kognitive SDMT-Ergebnisse haben da keinen Unterschied gesehen, hatten aber extrem wenig die Nohormonersatztherapie genommen haben.

00:19:29: Aber es gibt eine Menge Daten das die Lebensqualität besser ist und die allgemeinen Daten.

00:19:34: Da gab's einen tollen Vortrag dieses Jahr auf der AEN von Paulin Markey in den Observational Studies und das ist ein bisschen so wie mit einem Vitamin D. Da hat man immer einen Effekt gesehen.

00:19:49: Wenn die Hormonersatztherapie genommen haben, waren sie besser bei den RCTs nicht.

00:19:54: Und das hat die Katharina Fink ja heute auch gesagt dieser healthy people bias oder diese besser gebildeten Leute, die mehr zum Arzt gehen, mehr solche Therapien dann auch bekommen dass kann auch so einen Effekt ausmachen.

00:20:13: Also ich würde es nicht einsetzen als ein Treatment, wenn ich keinen RCT habe

00:20:18: aber

00:20:19: unbedingt, wenn Menopause Symptome da sind die damit behandeln kannst.

00:20:25: und du kannst im Prinzip zwei Sachen ganz gut behandeln.

00:20:27: das eine ist noch bisschen Schlaf mit Progesterone und diese Hot Flasches mit dem Östrogen.

00:20:34: und alleine wenn man bedenkt wie dass unsere MS-Patient ja auch ne Menge Fatigue haben Wenn du Schlaf verbesserst und auch diese Hot Flasches dir nachts auftreten können, dann kannst du vielleicht auch Fatigue verbessern.

00:20:50: Das finde ich den Endpunkt hat noch gar keiner untersucht aber das wäre natürlich auch nochmal eine interessante Sache.

00:20:58: Also noch viel zu tun.

00:21:00: Kastin, ich danke dir ganz herzlich dass du wieder als Gesprächsvertreter zur Verfügung gestanden hast war sehr interessant das nochmal Revue passieren zu lassen.

00:21:08: Ich danke dir, dass du da warst

00:21:12: Hat wie immer sehr viel Spaß gemacht.

00:21:15: Ja, damit schließen wir unsere Rüchter-Stattung über die NeuroNews des Ekremskongasses in Toronto ab.

00:21:21: Ich hoffe, wir konnten Ihnen und euch über den Episoden hinweg einen umfassenden Überblick zu den neuesten Erkenntnissen der Neurologie geben.

00:21:29: Mein großer Dank geht auch an unseren heutigen Gastfrau, Postergasten Helvig – und natürlich an alle, die uns über die Tage begleitet haben!

00:21:37: Diese und andere Nervenauung Podcast folgen findet ihr, finden sie auf den gängen Podcast-Plattformen um keine unserer Folgen zu verpassen.

00:21:46: Bis zum nächsten Mal, vielen Dank und bis dahin!