ECTRIMS Kongress 2026 Neuro News aus Toronto, Folge 1 | Nervennahrung Podcast
Show notes
Aktuelle Highlights der ersten beiden Kongresstage des ECTRIMS aus Toronto. In dieser Episode diskutiert Host Prof. Mathias Mäurer gemeinsam mit seinem Gast Prof. Ingo Kleiter die aktuell spannendsten Themen und wegweisenden Entwicklungen der ersten beiden Kongresstage live aus Toronto.
Unser Archiv sowie weitere Episoden des Podcasts finden Sie zudem unter: https://fachportal.roche.de/services/podcasts/nervennahrung-fuer-neurologen.html
Diese Aufzeichnung stammt vom 22.10.2026. Die nächste Episoden erscheint im Rahmen der Neuro News vom ECTRIMS Kongress 2026 am 24.10.2026.
Produktion und Schnitt: Patrick Aust
Bei unserem Nervennahrung-Podcast handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wieder, den sie nach bestem Wissen und Gewissen mit uns und Ihnen teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren keine Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden!
Show transcript
00:00:10: Guten Tag und herzlich willkommen zu der ersten Episode unserer Neuronews Updates vom Actrips Convest, weiteres in neunzig in Toronto im Rahmen der Roche Nervenarum Podcast Reihe.
00:00:22: Mein Name ist Matthias Meurer und ich begleite sie über die nächsten Tage zusammen mit Kollegen bei den Neuronews Update und wir werden Ihnen aus unserer Sicht die relevantesten Themen des Kongresses näher bringen.
00:00:33: Und heute darf ich dafür Professor Ingo Kleiter begrüßen, den ärztlichen Leitern-Geschäftshörer in Kämpfenhausen und gemeinsam möchten wir heute über die ersten zwei Tage so ein bisschen uns unterhalten.
00:00:45: Ingo, schön, dass du da bist!
00:00:48: Ja hallo Matthias und guten Tag an Hajos Toronto auch von meiner Seite.
00:00:52: ja ich freue mich das sich heute die Gelegenheit habe über den Konkret zu berichten ist immer sehr spannend und der Konkrets hat ja einen Thema Matthias.
00:01:04: Ja, ich sag mal das Thema ist Unifying MS.
00:01:07: Das ist sicherlich jetzt auch muss man sagen in der heutigen Zeit mit den neuen Diagnosekriterien und natürlich mit dem ganzen Diskussion wie betrachten wir eigentlich die Erkrankung?
00:01:16: können wir noch mit den alten Begriffen relapsing remitting secondary progressive primary progressive überhaupt umgehen?
00:01:23: Und da gab es ja auch eine Session.
00:01:25: nicht denke du kannst ein bisschen darüber berichten was diskutiert wurde in welche Richtung es geht.
00:01:31: Ja, das mache ich sehr gerne.
00:01:33: Du hast es schon gerade gesagt, unifying MS als Titel spielt zum einen darauf ab dass ja die MS Pathophysologie eigentlich zusammengeführt wird und wir gar nicht mehr... verschiedenen Unterteilungen möchten und das ist der pathophysiologische Betrachtung.
00:01:47: Es gibt auch eine klinisch- und diagnostische, natürlich hat dieser Titel auch damit zu tun, unifying dass hier Menschen zusammenkommen, dass sie Ideen zusammen kommen und darum geht es ja bei diesem großen Kongress.
00:01:57: Ich möchte vielleicht nochmal ganz kurz erschildern ein paar Eindrücke aus Toronto mitbringen, lebendige junge Staaten wirklich viel los.
00:02:03: über sieben tausend Teilnehmer sind wieder dabei und was mir auffällt ganz ganz viele aus Nord und Südamerika und das Merkner.
00:02:13: Und ja, es ist wieder ein toller Kongress.
00:02:18: zur Eröffnungsveranstaltung.
00:02:20: Da ging's um das Thema Unifying MS und nach den üblichen Einführungsworten hatten wir eine musikalische Darbietung einen Tanz einer indigenen Holorub-Tanz.
00:02:35: Ja, ich war schon übt sozusagen.
00:02:37: Das war ja relativ strange eigentlich was da kam.
00:02:41: Ich bin ja nicht so ein wahnsinniger Freund von diesen, sagen wir mal, Show-Einlagen.
00:02:47: also eigentlich ist mir lieber man geht direkt in den BDS.
00:02:50: Aber die Dame war schon relativ beeindruckt muss man sagen.
00:02:52: Also gar nicht gewusst davon alles mit so Reifen machen kann.
00:02:56: Aber im Endeffekt, wie ist denn deine Haltung persönlich dazu?
00:03:00: Also macht es Sinn die Multiple Sklerosa also auch die progressive MS als eine Erkrankung zu sehen?
00:03:08: Ich glaube ja ich glaube das wird er mehr gewinnen als verlieren da wir jetzt sehen dass Jeder Mensch mit MS-Anteile von einer peripheren Inflammationanteil von der Person, also so unterschiedlich eben verteilt.
00:03:24: Und ich glaube dass uns das eher hilft als einschränkt.
00:03:27: wenn man zusammenfasst und trotz allem natürlich... immer indiversarisiert, schauen muss gibt es Marke für Inflammationen die wir angehen können mit Immunmedikamenten oder müssen eben anderen Mechanismen mehr betrachten?
00:03:42: und ich glaube es hilft eher als dass das ist einschränkt.
00:03:46: Und ja?
00:03:49: Ja ich meine ich würde sagen wir kriegen ja von allen Halben erzählt selber Pathologie eigentlich letztlich selber MRT Morphologie Aber ich weiß nicht, ob du es auch mitbekommen hast in der Session.
00:04:01: Ich fand den Vortrag von Laura Arias eigentlich ganz interessant von Toku.
00:04:06: Die haben ja geguckt, also letztlich TSBO Pet als Marke das ist hier ihr Thema.
00:04:11: und dann haben sie Korrelationsstudien gemacht und haben letztlich auch gezeigt die Korrelationen TSBO Pat, also Mikro G-Aktivierung korreliert sehr gut mit der T-II-Disionslast so dass man die zum Beispiel als Markel nehmen könnte wer unter Umständen auf BTKI's anspricht was der Thema der Sessions war.
00:04:28: Und dann hatte sie eben die Studien auch Thulebrote Nipp rausgesucht und hat ihr eben geguckt, Perseus versus Hercules.
00:04:35: Und er hatte natürlich tatsächlich gezeigt, dass da einen riesen Unterschied in der Tito Legion Lotus bei den beiden Studien.
00:04:41: Dann war natürlich am Ende die Frage ist es wirklich dasselbe oder rennen wir irgendwie doch da jetzt eine Sache hinterher, die gar nicht so ist wie wir denken?
00:04:51: Also das hatte mich ein bisschen eigentlich bewegt aber meine Wir werden die Fragen nicht lösen können.
00:04:57: Lass uns doch im Prinzip ein bisschen über BTKI sprechen, weil ich glaube das ist ein großes Thema des Kongresses.
00:05:03: Dass man jetzt versucht natürlich nach den Ergebnissen von letztem Jahr und Anfang dieses Jahres auch versucht wie positionieren wir BTKI's?
00:05:13: Deswegen ich frag dich mal es war ja Thema der Session Wie positionieren sie was ist deiner Haltung Was hast du mitgenommen?
00:05:22: Ja, ich komme gleich darauf.
00:05:24: Ich will einen Schritt zurückgehen zur Opening Session weil Daniel Reich hatte die Actors Lecture gehalten oder die Opening Sessions gehalten und er ging viel eben auf Bildgebungsthemen ein.
00:05:34: und Perls also PLs die Eisenring-Lissionen die eben mit Progression auch korrelieren.
00:05:40: man hat ja gedacht dass man das als sehr guten Marker eben nehmen kann für die Progenienten im S und es hat eine Studie kurz vorgestellt, die Break MS Phase IIa-Studie.
00:05:50: Da wurde ein BTKI eben tolle Brote Nib gegeben und es wird geschaut ob es einen Effekt auf Pearls gab und das ist ja eigentlich etwas was wir erwartet hatten und enttäuschenerweise hat sich dabei gar nichts getan.
00:06:00: also tatsächlich null von onehundert sieben Pearls sind verschwunden über vierzig Wochen.
00:06:06: er hat aber verschiedene Telllehre.
00:06:10: möglicherweise bringt es doch ein bisschen etwas auf die Progression, was man ja gesehen hat in der Hercules-Studie aber nicht mit dem Marke Pearl.
00:06:20: Und das ist eigentlich glaube ich ein wesentlicher Punkt, auf den wir gehen müssen bevor wenn wir über den Einsatz von BDKI sprechen.
00:06:26: dass wir eigentlich noch gar nicht die optimalen Tools identifiziert haben welche Patienten tatsächlich davon Profitieren oder eingeschlossen werden in der Behandlung mit BDKI war eine Sache, glaube ich, aus der Diskussion relativ klar geworden und wissen wir jetzt auch aus den sehr heterogenen Daten.
00:06:44: Eine optimale Behandelung für alle Arten von MS ist es sicherlich nicht weil der Effekt auf die Inflammation bei einigen Medikamenten zwar da, bei FNIP-Proteinib.
00:06:54: Da gibt's die Studien ja schon, Remiproteinip wird noch vorgestellt werden Aber der Effekt scheint kleiner zu sein als von den zugelassen Bezeltherapien.
00:07:06: Dass sehr kontrovers und interessant diskutiert wurde, von Stephen Krieger aus New York eben auch viele Punkte aufgebracht hat die da wichtig sind.
00:07:17: zum einen dass BTI als einzelne Medikamente vielleicht gesehen werden sollten eher nicht als Klasse weil sie sich einfach sehr stark unterscheiden hinsichtlich ZNS-Penetration, der Bindungselektivitäten und der Potenz eben auch.
00:07:41: Schon müssen welche Patienten können wir dafür heran nehmen, dass die Studie von Laura Ayres eben zitiert mit den TSPRO-Petten und es wird kaum jemand in der klinischen Realität zur Verfügung haben.
00:07:53: Ja deswegen war das ja so interessant.
00:07:54: eigentlich letztlich mit den D-Zweilesionen?
00:07:57: Genau richtig da will ich gerade darauf hinaus.
00:07:59: wie gesagt D-zweilesion wäre eben auch ein Punkt Und dass die Zwei-Lisionslast eben größer oder kleiner, fünfzehn Zentimeter scheint eine Rolle zu spielen.
00:08:06: Eben auf das Ansprechen oder vielleicht andere Biomarka auch also wie GVP oder Chid I aber das ist alles noch nicht in der klinischen Realität.
00:08:17: aus meiner Sicht und deswegen wird es sehr oft eine individualisierte Entscheidung ankommen, die natürlich wie immer sozusagen die Chance in den Risiken berücksichtigen.
00:08:26: Die Risiken bei den BTIE sind ja auch klar.
00:08:28: Progressionen kann Eigengeschränkter an.
00:08:31: die Risiken, vor allem Dili.
00:08:33: Also den Leber-Schaden sind es in der Sache, die betrachtet werden müssen und ich habe das ganz kurz mitgenommen...
00:08:39: Gut aber wenn man dem Volk mit dem Dili nochmal, das fand ich ja durchaus ganz interessant dass man sagt vielleicht wenn es nicht eine Klasse ist muss man auch nicht von Klasseneffekten sprechen und kann natürlich auch durchaus sagen Vielleicht ist das Risiko bei anderen Substanzen nicht so hoch.
00:08:54: Aber du wolltest dein Gedanke noch zu Ende bringen.
00:08:57: Er hat so ein bisschen überlegt, wie man eine Reihenfolge machen könnte in einer Sequenz von Behandlung.
00:09:01: Das war natürlich auch eine sehr individuelle Sicht gewesen vom Steven Krieger.
00:09:08: Perifäre Immunaktivierung, die Schübe sind wahrscheinlich andere Medikamente.
00:09:13: Die hoch aktiven Immuntherapien fanden die BC-Therapien besser geeidet.
00:09:16: dann gibt es sozusagen muss es eine Phase geben wo man anhand von biologischen Markern ein paar hatte ich gerade genannt gleich feststellen kann dass das die Kompliment der mentalisierte Entzündung die Grundschirmblamation eben gerühren mehr wird und dass wir dann eben BTKs in der Sequenz einsetzt.
00:09:33: Also so war einem vorgeschlagenen Reitenfolge, aber da gibt es sehr viel Details noch zu klären aus meiner Sicht.
00:09:39: Ja das würde ich auch durchaus so sehen.
00:09:41: also man merkt dass man sich im Moment wirklich versucht mit diesen doch sehr schwierigen Studiendaten zu orientieren.
00:09:48: Ingo du hast mir erzählt, dass so relativ vielen noch gehört, dass über EBV in der Prodromalfase ist ja auch ein wahnsinnig spannendes Thema was sich da tut.
00:09:56: kannst du ein bisschen berichten was da neues Besprochen wurde.
00:10:02: Ja, eine Sache die eben ja schon jetzt mehr und mehr aufgekommen ist in den letzten Jahren ist dass das EBV einen der mit Abstand wichtigste Risikomarke ist Umweltfaktor für die Auslösung der MS Und das ist so fünf bis zehn Jahre vor, eben Ausbruch der Erkrankung sehr häufig zu einer Infektion kommt.
00:10:22: Da gibt es eine ganze Reihe an Studien, die das weiter verfolgt haben zum Beispiel eine von Herrn Kerns aus Edinburgh, die sich das EVV-Protioben weit an die Körper angeschaut haben, die natürlich häufiger sind bei MS als bei Kontrollen.
00:10:38: und eine Sache, Interessant fand, war in deren Studie die haben sich speziell, also EBV residiert ja in B-Zellen.
00:10:47: Die haben sich CD-IX positive B- Zellen angeschaut und das bei MS-Patienten zu untersuchen ist eigentlich schwierig, weil es ganz wenige sind, nur eine Zelle auf fünfnacht Mikroliter Blut, das fand ich ganz anschaulich.
00:10:57: aber sie haben sich bestimmte Transkripte für die lütische Aktivität eben angeschauert.
00:11:03: Wir haben gesehen, dass latentalitische Aktivität deutlich höher ist bei MS und das es auch ansteigt mit dem Verlauf der Erkrankungen.
00:11:12: Also die B-Zellen eigentlich immer mehr im eBV tragen.
00:11:15: Und eine andere sehr interessante Sache war von der McGill University aus Kanada hier, die sich eben angeschaut hat.
00:11:22: Es gibt auch die Idee, dass EBV Transcripts in B- Zellen steigen bevor ein Schub kommt also dass sie einen Schub sozusagen mittriggern können.
00:11:30: Das hat zum einen in den Boston eine Gruppe untersucht, das ist schon publiziert.
00:11:37: Und jetzt aus McChill kommen auch noch mal nach die lütische Aktivität von... Also von einer CD-Achzellen untersuchten haben, die EBV lütliche Aktivitäten erkennen können und B-Zellen dann töten wenn EBV Lüte schürt in den B- Zellen.
00:11:52: Und das steigt tatsächlich auch an in den Monaten vor dem Schub.
00:11:59: den Longitudinal untersucht.
00:12:01: Achtundfünfzig Prozent mit GD-Lationen und der Rest ohne, diejenigen mit, die hatten eben vorhin um diese Lesionen deutlich mehr T-Zeltaktivität gegen EBV Transkripte was auch ganz interessant ein Konklusiv finde.
00:12:14: Man kann daraus natürlich momentan noch keine Therapien oder Diagnostik ableiten.
00:12:18: Das ist eher ein interessanter eben pathophysiologischer Punkt für mich.
00:12:22: Hat man über EMPFung diskutiert in der Fashion?
00:12:24: Also so ein bisschen das Angestellte Das
00:12:28: hat man nicht, aber das ist ein sehr schwieriges Thema.
00:12:31: Es gibt bisher keine Impfung gegen eBV und es ist ähnlich wie bei HIV.
00:12:36: Es hat ja auch lange gedauert.
00:12:38: HIV residiert in T-Zellen und versteckt sich vor dem Immunsystem.
00:12:41: dasselbe macht eBv im B-Zellern.
00:12:45: und verändert sozusagen auch, also es ist akzeptiert, aktiv Proteine die der immunen Antwort unterdrücken.
00:12:52: Deswegen ist es so schwierig eine Impfung gegen eBV zu entwickeln.
00:12:55: wenn das einmal gelingen sollte müsste man sie aber sehr früh geben.
00:12:58: Das war jetzt nicht das große Thema auf der ECTRMS-Business?
00:13:00: Nein, nicht das größte Thema!
00:13:02: Aber Therapie war natürlich ein großes Thema.
00:13:04: da gab's ja auch mehrere Sessions.
00:13:06: ich würde gerne mit dir so n bisschen in die Diskussion gehen.
00:13:08: Ich meine wir haben ja nochmal Overlord gehört aus Schweden.
00:13:12: im Endeffekt Vergleichsstudie zwischen Retuximab ochrelyzumab.
00:13:16: Wie ist deine Haltung dazu?
00:13:20: Wenn ich sowas höre, sage ich immer schade dass es nicht in Deutschland möglich ist dann nur in Skandinavien.
00:13:23: die haben toll ausgepackt das System nicht nur von Registren sondern auch von Investigator initiierten Studien.
00:13:29: da wurde ja gezeigt dass Retuxemab ochrerlyzmat nicht unterlegen ist.
00:13:34: natürlich Minimale Änderungen gibt es schon, aber die sind wirklich klinisch wahrscheinlich nicht relevant.
00:13:38: Also die ARR, also die Schubmarte war unter Orcholezumat Null Komma Null Vier und unter Rituxemat Nulle KommaNull Neun und formal war das eben gleichwertig wobei die Infektionen bei Ritucen wirken ein bisschen häufiger waren.
00:13:50: Also zweiundachtzig versus neunsechzig Prozent ist nicht bei allen Beats der depletierenden Therapien tatsächlich genau gleich des Nebenwirkungsprofile.
00:13:57: Und das eine Sache, die ich mitgenommen habe.
00:13:59: auf der anderen Seite ja den Weg kennen wir in Schweden dass da sehr viel Rituz immer abgegeben wird.
00:14:05: Da gibt es ein paar andere interessante Aspekte, da möchte ich vielleicht gleich wenn ich einhaken darf noch kurz sagen.
00:14:09: Es gibt ja auch diese Studie aus Schweden wo untersucht wurde die CombatMS-Studie eben wie oft man das Medikament überhaupt geben muss um eine gute Kontrolle der Erkrankung zu bekommen.
00:14:21: Das war zum Teil schon letztes Jahr vorgestellt wo man gesehen hat, wenn wir mit der Intervalle zwischen den Retux im Abgabenstreck von sechs Monate auf zwölf auf achtzehn auf vierundzwanzig wann kommt dann wieder Aktivität?
00:14:31: und hier haben das an NFL eben gezeigt, dass man bis zu achtzehn Monate Intervall zwischen den Gaben noch kein NFL-Anstieg hatte.
00:14:40: in erst wenn vierundzwanzig Monate zwischen den Gaben war ist es angestiegen.
00:14:44: Und aus derselben Studie kam jetzt nochmal Daten eben zu Bezeln.
00:14:48: oder liegt das daran, dass Bezellen wiederkommen?
00:14:50: Das hat er noch nicht mal korreliert.
00:14:52: also und deswegen hat das vielleicht der Bezelstatus gleich das Optimale zum Verlaufskontrollen zur Wirksamkeitskontrolle von von Beziterrapinen.
00:15:03: Auf der anderen Seite muss man sagen, also die große Frage, die für mich da immer bleibt auch beim Streckenintervall ist klar du kannst die Entzündungsaktivität drücken und die Zellen unten halten nur schaffst das auch eben Progressionen wenn du sie behandeln willst auch mit den prognomierten Regimen zu bekämpfen.
00:15:19: Der war ja eine Studie wo wir gerade bei Skandinavien sind Dänemarkt hier nochmal so einer Reh-Analyse praktisch ihrer Datenbanken gemacht haben, ob eben frühe hocheffiziente Therapie wobei das jetzt natürlich eine Mischpopulation war.
00:15:33: B-Teil dabei war auch Kim Gollimond natürlich dabei geguckt haben ob diese frühen hoch effiziente Therapie Pira unterdrückt.
00:15:39: Hattest du das auch gesehen?
00:15:41: Das war ja dann leider nicht so erfolgreich.
00:15:46: Ja das habe ich auch gesehen und das waren relativ viele Patienten über drei tausend.
00:15:53: Genau zwischen zwölf und zweinzwanzig eben Start.
00:15:56: Und da wurde dann geschaut, ob High-Efficacy Therapie und das war nicht nur BZL sondern auch verschiedene andere hochaktive Therapien.
00:16:03: Ob es besser wirkt wenn man es früh gibt?
00:16:07: Ja die Schubrat ist natürlich niedriger aber... Ja klar!
00:16:12: Bezüglich Pira gab's überhaupt keinen Unterschied.
00:16:14: also ob man jetzt eine hoch aktive Therapie nimmt oder ob man eine niedrig aktive nimmt.
00:16:18: Und das ist ja etwas, was sich immer wieder zeigt.
00:16:21: Also dass die hochaktive Therapie zwar sehr gut auf die inflamatorische Aktivität, also neue Herde, vergrößende Herdesstügel wirkt aber schlechter auf die Piere wirkt.
00:16:32: Da gibt es definitiv noch Potenziales für Entwicklung.
00:16:37: Noch irgendwas an, sagen wir mal, interessanten Therapiedaten, die du gesehen hast?
00:16:41: Ja absolut, also wir dürfen überhaupt nicht vergessen.
00:16:44: Wir haben sehr gute Therapien aktuell schon für die Behandlung der inflamatorischen Aktivität, die ganzen BZ-Therapien.
00:16:51: und gerade zur Okulizmab gibt es ja auch noch mal ein paar neue Daten und eine neue Zulassung.
00:16:56: Also das sollte man vielleicht auch sagen dass okulizmap jetzt für Kinder zugelassen ist nicht nur in den USA sondern In Europa, für Kinder ab zehn Jahre und zwar in der Dosis von sixund Minuten Gramm sind sie thirty-fünf Kilo oder mehr wiegen unter rund dreihundert.
00:17:11: Das ist die Operetta II Studie, die wurde jetzt schon ... Letztes Jahr, erstmals vorgestellt.
00:17:16: Da haben wir jetzt auch noch mal eine Verlängerung.
00:17:17: Das ist ja nicht Unterlegenheit-Studie gewesen gegenüber Fingolimod.
00:17:21: Aber obwohl der ist natürlich getroffen worden dieser Endpunkt ist es nicht unterlegen.
00:17:25: aber die Second-Den-Endpunkte zeigen auch eine klare Überlegenheit von der BZ-Deplition gegenüber FINGOLIMOD.
00:17:32: Also das ist ein großer Schritt glaube ich für die Behandlung von Kindern.
00:17:35: Und Fingolin hat schon echt der Gamechanger für die Kinder.
00:17:39: Das muss man sagen.
00:17:40: also wenn er jetzt noch besser wird mit allen Problemen klar Ja.
00:17:44: Mit allen Problemen wollte ich gerade sagen, ja unter Fingolimod der Schwangerschaftsthema, Impfthema letztendlich und den S&P-Modulatoren auch das Neoplasie-Thema auf lange Sicht also da würde ich eine bzd-Deplition auch aufgrund der Wirksamkeit oft bevorzugehen.
00:18:01: Ingo wenn ich dich schon hier habe du bist ja absoluter Experte für Mogad und es war ja auch viel über Mogad zu hören.
00:18:08: heute eine Sitzung glaube ich Hot Topics Mogad oder Scientific Session.
00:18:12: Erzähl uns noch was Neues bei dem Krankheitsbild, das dir glaube ich am nächsten liegt oder?
00:18:18: Am allernexten liegt mir ja die NMOSD.
00:18:20: Deswegen fange ich damit ganz kurz an.
00:18:22: dann komme ich zu Mogad.
00:18:23: und bei der NM OSD hat Dean Wingerczak den ersten Vortrag gemacht und alle haben natürlich gehofft dass er jetzt heute die NMO Diagnose-Keterien-Final vorstellt hier letztes Jahr schon erstmals präsentiert wurden, nein hat er leider nicht gemacht.
00:18:37: Er hat gesagt dass es weiter in Arbeit liegt im Wesentlichen daran das man eben die Antikörper negative Population immer noch weiter darum ringt wie man die einteilt und wie man sie benennt aber auch nochmal ganz klar gesagt Und das habe ich aus seinem Mund so noch nicht gehört.
00:18:52: Also es sind zwei unterschiedliche Erkrankungen, eine Erkannung ist die Akkuproin IV positive NMO und andere Erkranken sind doppelnegative Patienten, die weder Mockantikarabend noch Akkaproin V Antikaraben.
00:19:03: Das war ja lange sozusagen nicht zu hören von ihm.
00:19:06: heute hat er's gesagt.
00:19:08: Und vielleicht kurz zur NMO.
00:19:10: Interessant da ist, dass es auch irgendwie bei der Messen-Protomahl Stadium zu geben scheint.
00:19:15: Da hat er erste Daten eben gezeigt.
00:19:17: Protomahl Stadion mit Pastisien, europatische Schmerzen, visuellen Störungen... Das ist eine genitische Studie, eine große Giva-Studie zur Nmo gibt mit Komplimentfaktor CIV und Start IV als Risikofaktoren und das der neue Goldstandard der Live-Cell Acroporin IV Essay ist, den man einsetzen sollte für die Kriterien.
00:19:37: So viel zu Ende wo?
00:19:39: Und bei der MOGAT gibt es ja auch die Diagnose-Kriterien von dem Jahr im Jahr und zwei Tausend Dreiundzwanzig.
00:19:44: Da gab's einen ganz interessanten Vortrag von Armeoclinik, die gefragt haben ob man die Diagnosekriterien verbessern kann... Optimal, die beruhen ja auch ein bisschen darauf, dass man im Live-Sale es halt Bock an die Körpers mit einem Titel von einer Sonne oder höherer Nachweis.
00:20:00: Aber die klinischen Parameter sind noch nicht so ganz gut definiert meinten die Kollegen und haben einige Neue eben... In Zugendorben haben wir noch mal ein bisschen klinische Kriterien durchdekliniert und geschaut, ob es einige gibt die besser sozusagen mit MOGAT oder Mockpositiven Antikörperstatus koalieren als sie bisherigen.
00:20:17: Da haben das auch definiert vor allem isolierte Objekte aus einer Ritisfiere meubelitis und ein paar weitere.
00:20:22: Das erhöht die Spezifität.
00:20:24: Da bin ich gespannt auf das Paper, weil es wird vielleicht so einen Schritt sozusagen zu neuen oder verbesserten Diagnosekterien sein.
00:20:31: Dann gab's eine interessante Session und nicht Session sondern Vortrag von der Rosa Cortese über mRNA-negativ vermogelt.
00:20:38: Weil jetzt mit dem Antikörpertest kommt es ja mehr und mehr vor dass wir ein Antikörper dann auch finden und der Patient hat Ein Feature, was gar nicht zu der Erkrankung passt.
00:20:46: Entweder keine passende Klinik oder kein Passens MRT und ihr habt uns untersucht.
00:20:50: es gibt tatsächlich so einen Teil vom Patienten das sind gar nicht so wenige Zähnen, fünfzehn Prozent ihrem negativen MRT also dem gar keinen Illusionen haben trotzdem eine klinischen Schub und haben trotz den Morgantikörper.
00:21:04: Zum einen liegt es natürlich daran, dass die Untersuchungstechnik nicht optimal war.
00:21:07: Dass man zum falschen Zeitpunkt einen MRT gemacht hat, weil bei Mogad ist sehr bekannt das Lesion auch wieder sich komplett zurückentwickeln können und dass das MR dann unauffällig ist.
00:21:16: Das heißt, man muss es wirklich nahe ihm schub machen oder aber, dass man nicht die richtige Region untersucht hat also nur den Senef oder Spinal oder die falsche Technik verwendet hat im MRT.
00:21:25: Das erklärt so ungefähr die Hälfte der negativen MRTs, aber da gibt's immer noch Patienten... negativ.
00:21:33: Das sind vor allem auch Kinder und da muss man dann im Verlauf immer wieder eben Antikörpertesten MRT machen, und da werden dann auch vierzig Prozent positiv im MRT.
00:21:43: Nach einer relativ kurzen Zeit schon also in medialen Sechzehn Komma Fünf Tage das heißt also die Entwicklung von Lesionen.
00:21:52: MRT hängt dahinterher anders als bei MS oder bei NMO beim URBAT.
00:21:56: Das ist wichtig zu wissen finde ich für die Klinik.
00:21:58: Also fand ich ganz interessant!
00:22:01: zeigt sich doch immer mehr, das ist... ja?
00:22:04: Ja bitte.
00:22:04: Noch
00:22:04: was Klinisches?
00:22:05: Nee nee, sag ruhig!
00:22:06: Also
00:22:07: genau zum Ohr zur Therapie wollte ich noch kurz das bringen weil wir schon bei Moga Zins da gibt es auch eine große Neuerung das ist bisher noch einer erkrankten ohne zugelassenen Therapie.
00:22:18: aber es gab die Meteorit Studium mit Zatryl Zimmern gegen Placebo.
00:22:24: Es zeigt eben, dass es eine signifikante Zeit wirkt auf die Time to Next Relapse also bis zum nächsten Schub.
00:22:35: Und zwar haben wir das reduziert und es wurde heute auch noch mal ein bisschen genauer vorgestellt, dass die Schülbe, die unter Satrilizumab dann doch noch aufgetreten sind.
00:22:45: Es sind nur neun gewesen versus Vierenzwahl in der Kontrollgruppe, dass sie schwächer sind, dass sich sie besser zurückgebildet haben also, dass diese sich im Mittel um zwei EDSS-Punkte gebessert haben.
00:22:56: Der Platziebergrupp war noch null Komma Fünf, das ist weniger Räsentuelle Ausfälle gab und auch, dass die Erkrankungsprogression im Studienzeitlauf bei Null gewesen ist.
00:23:07: Keine Progression in der Platzhebergruppe war sie bei null Komma fünf.
00:23:10: Also zeigt einfach das ist eine Wirksamtherapie.
00:23:12: endlich wie bei der MMO Und ich glaube da ist sehr es sind sehr große gewinnene Landmark Studier für Mogad und wird sicherlich auch zur Zulassung führen.
00:23:22: Ja vielen Dank Ingmar hat richtig was gemacht mit ihr noch mal so die Tage Revue präsent zu lassen.
00:23:27: Ich danke ganz herzlich, dass du hier warst dass du im Prinzip deinen Wissen wieder uns geteilt hast.
00:23:32: Ganz prima!
00:23:33: Ich wünsche dir noch wahnsinnig schöne Tage in Toronto, einen guten Kongress noch und danke nochmal fürs hierwähren.
00:23:40: Sehr sehr gerne und schönen Tag an alle.