Interleukin-6: Schlüsselrolle in der Neuroimmunologie | Nervennahrung 073

Show notes

In dieser Episode des Podcasts „Nervennahrung“ beleuchten Host Prof. Tobias Ruck und Prof. Orhan Aktas die IL-6-Blockade als zentralen Ansatz in der NMOSD-Therapie. Hören Sie rein und erhalten Sie ein kompaktes Update zu Wirkmechanismen, möglichen Nebenwirkungen und der Frage, wann welche Medikation zum Einsatz kommen sollte. | Nervennahrung 073

Folgende Themen werden im Verlauf des Gesprächs zwischen Prof. Orhan Aktas und Prof. Tobias Ruck angesprochen:

  • (00:00) Intro
  • (00:32) Vorstellung Prof. Orhan Aktas
  • (01:17) Interleukin 6 (IL6): Mehr als nur ein Botenstoff
  • (03:39) Die Rolle von IL6 bei Autoimmunerkrankungen
  • (07:29) Die IL6 Blockade: Therapie von NMOSD
  • (13:42) Mögliche Nebenwirkungen
  • (17:57) Weiterentwicklungen bei der NMOSD Behandlung
  • (21:01) Wann sollte welche Medikation zum Einsatz kommen?
  • (25:06) Ausblick: IL6 und neue Therapieverfahren
  • (27:03) Outro

Unser Archiv sowie weitere Episoden des Podcasts finden Sie zudem unter: https://fachportal.roche.de/services/podcasts/nervennahrung-fuer-neurologen.html

Diese Aufzeichnung stammt vom 22.06.2026. Die nächste reguläre Episode erscheint voraussichtlich am 20.08.2026.

Produzent: Patrick Aust

Bei unserem Nervennahrung-Podcast handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit uns und Ihnen teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden!

Show transcript

00:00:10:

00:00:32: Das war die Stimme unseres heutigen Gasses, Herr Professor Aktaş aus Düsseldorf.

00:00:37: Mit ihm spreche ich heute zum Thema Il-Sex in der Noremmologie Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Rorsch-Nervennahrung-Podcast, dem Podcast von Neurologen für Neurologe.

00:00:48: In diesem Podcast sprechen mein Kollege Prof.

00:00:51: Matthias Meurer aus Würstburg und ich zweiwöchentlich im Wechsel zu interessanten und aktuellen Themen der Neuroologie.

00:00:56: Mein heutiger Gast ist wie gesagt Herr Professor Aktaş aus Düsseldorf.

00:01:02: eingeladen habe ich ihn zum Thema IL-VI in der Neurymologie hier ... beschäftigen wir uns natürlich auch, fokussiert mit der neuromyolätes Optikerspektrumerkrankung und ich freue mich sehr darüber ihn heute hier als Gast begrüßen zu dürfen.

00:01:17: Ja lieber Ohan schön dass du da bist!

00:01:19: Wir haben ja heute ein etwas technisches Thema IL-Sex in neuromologischen Erkrankungen.

00:01:24: vielleicht nimmst du mal uns ein bisschen mit weil ist er dann doch ein trockenes Thema?

00:01:28: Was ist denn IL-sex?

00:01:29: was bedeutet das?

00:01:31: wo kommt es in der Immologie vor und warum ist das ausgerechnet etwas was wir in der Therapie angehen wollen?

00:01:37: Ja, EL-Sächs ist wirklich ein spannendes Thema.

00:01:41: Das hat sich herausgestellt dass es nicht nur einfach ein regulärer Botenstoff ist denn an sich ist ja EL-Sechs.

00:01:48: EL steht für Interloquien also einen Botenstoff für die Kommunikation von Immunzellen untereinander und von denen gibt's natürlich recht viele.

00:01:57: Die Zählung geht bis hin zu ich glaube der letzte.

00:02:00: Ich habe EL-Dreinzwanzig.

00:02:01: weiter Weiter geht zumindest mal mein Alphabet nicht, was die Interloquine angeht.

00:02:06: Also alles, was zwischen den Immunzellen kommuniziert wird, läuft über diese Zytokine und EL-VI war eine ganze Weile eines von vielen Interloquenten unter Ferner liefen bis sich dann rausstellte dass es dann doch eine zentrale Rolle spielt für die Kommunikation oder die Verknüpfung dem angeborenen und den erworbenen, den adaptiven Immunsystem.

00:02:38: Also Innet-Immunity-angeborenes Immunystem dann das adaptive Immun System, dass ja halt verantwortlich ist für die so spezifische zielgerichte Immunantwort.

00:02:49: Die beiden System müssen ja verknüpft sein Denn sie müssen Hand in Hand arbeiten um die Erregerabwehr sicherzustellen.

00:02:55: Und da an der Stelle tatsächlich ist EL-Sex ein Zytokin Das wirklich dieses Chania darstellt.

00:03:02: Und daher ist auch nicht verwunderlich, dass ihr dann rausgestellt hast.

00:03:05: Dass das EL-Sex bei einer Vielzahl von physiologischen Prozessen eine Rolle spielt.

00:03:11: Also wir kennen es aus der Klinik ja im Bereich der Erregerabwehr.

00:03:14: Also Patienten, die halt droht ne Selbstes zu bekommen, also systemische Infekthalzt hat, dann steigt das EL six zusammen mit dem CRP und PCT pro Katsetonin oder halt auch Fieber.

00:03:31: Und dann stellt sich raus, dass ihr Sechs erhöht ist auch tatsächlich in Gewebe bei Autimunerkrankungen.

00:03:39: Und welche Autorimmunerkrankungen sind das vorwiegend?

00:03:42: Kann man da sagen, dass es überhaupt vorwiegende ist?

00:03:43: Spielt's bei allen die gleiche Rolle eine zentrale Rolle oder gibt's ja dann schon auch Unterschiede in Nuancen?

00:03:51: Tatsächlich ist es bei einer Reihe von Autimunterkrankungen also... Viele Autimunerkrankungen, mit denen wir als Neurologenheit zu tun haben sind tatsächlich durch erhöhte EL-Sächsspiele gekennzeichnet.

00:04:02: Auch so an der Schnittstelle zur Rheumatologie.

00:04:05: Daher auch noch mal ein wichtiger Punkt.

00:04:07: Also EL-sächs ist dann eher ein Zytokin das für echte Autimulerkrankung eine Rolle spielt.

00:04:14: Ich sage es deswegen weil die wichtigste Grundstände sind die Erkrankte des zentralen Nervensystemes.

00:04:18: hierzulande ist ja die MS, Multiplisklerose Und die ist ja auch immun vermittelt und wir gehen davon aus, dass sie autieimmunvermittelt ist.

00:04:26: Aber so richtig fügt es sich nicht in den Mechanismen der anderen Autiemunerkrankungen wie aus dem Rheumabereich.

00:04:34: aber die echten Autimunerkranken im Rheuma-Bereich und noch die deutlich klarer antigen spezifischen Autimuna-Kranken in der Neurologie, die gehen tatsächlich mit einem erhöhtem EL-Sächsspiegel einher.

00:04:48: Jetzt die Paradebeispiele.

00:04:50: Manchmal eines der wichtigsten, ich sage mal so von einer Zielstruktur her gut verstanden Autimunerkrankung in der Neurologie ist ja die Myosthenia Gravis.

00:04:59: Der Azuzylkoline Rezeptor, der zielantigin ist seit dem berühmten Troika Drachmann Paper mit dem Transfer vom Menschen zum Maus.

00:05:09: Wo Menschen zu Maus ist er gezeigt worden dass der Antikörper wirklich die Krankheit definiert da es eher tatsächlich erhöht.

00:05:20: Aber auch bei rheumatologischen Erkrankungen, wie zum Beispiel bei der rheumatoidin Arthritis.

00:05:27: Und da stimmt das auch.

00:05:29: daher die erste Idee zu sagen kann man vielleicht ihr Sex blockieren?

00:05:34: Also immer, wenn es Antikörper vermittelt ist.

00:05:36: B-Zellen eine wichtige Rolle spielen oder auch Plassenanzellen?

00:05:38: Ja

00:05:39: genau!

00:05:39: Danke für ihn weil ja klar... also wenn wir jetzt dann das angeborene Immunsystem mal durchsprechen, dass er das Zusammenspiel von den Dirigenten die T-Lymphozyten und natürlich den B-L lymphozuten, die wir lange Zeit ja unterschätzt haben, die ja Antikörper produzieren der Tat aber auch so ein entzündliches Milieu erstellen.

00:05:59: Also it takes to tango heißt es so schön, also das t-Zelle braucht die b-Zell und umgekehrt auch und die b Zelle erschafft so eine Art entzündliches Mikromilieu sodass sich die t-Cell auch wirklich wohlführt und als Dirigent der Autoimmun oder der Immunantwort hat entsprechend das Gute aber auch das Schlechte vermittelt.

00:06:21: Das gute wäre wenn's gut läuft Impfreaktion, also nicht Impfreaktionen beziehungsweise Impfantwort.

00:06:27: Also ich lasse mich gegen etwas impfen das heißt die B-Zelle präsentiert entsprechend dann die Impfstruktur der T-Zellen und ich bin entsprechend gewappnet gegen Pneumokocken oder Meningokockern oder SARS-CoV-II usw.

00:06:43: Aber auch im Anführungsstrichen bösen oder einem schlechten wenn ich eine Autoimmunreaktion habe.

00:06:51: Die B-Zelle präsentiert ein Autoantigen, Struktur die eigentlich harmlos ist.

00:06:57: Dann der T-Zell in den endzündlichen Milieu und die T-Zelle geht dann davon aus weil es halt ein endzundliches Milieu ist das offensichtlich sinnvoll ist gegen diese Zierstruktur zu kämpfen.

00:07:06: Und das kann der Aztitulikolin Rezeptor sein?

00:07:09: Und schon haben wir eine Autumenreaktion gegen Aztidulikoline Rezeptoren oder... Beispiel jetzt Rheumatodea drittes beispielsweise, dann zum Beispiel so Collagen-Bestandteile also Gelenkbestandteilen und schon haben wir erhöhte Interlogin-Sechsspiegel tatsächlich auch in der Synovialflüssigkeit.

00:07:27: Also eine Gelenklüßigkeit.

00:07:29: Und das nächste gute Beispiel ist ja sicherlich die NMOSD wo... Du dich ja extrem gut mit auskennst und vielleicht nimmst du uns da mal ein bisschen mit.

00:07:37: Da ist es letztendlich auch in die alltägliche Therapie mit eingeflossen.

00:07:41: Ihr habt schon sehr, sehr früh Erfahrungen gemacht mit dem Totsilizumup.

00:07:45: jetzt das ist natürlich ein anderes Medikament was dann letztendlichen zugelassen wurde.

00:07:50: aber Ich will nicht zu viel vorwegnehmen.

00:07:53: Erzähl einfach mal ein bisschen.

00:07:53: Ja, danke

00:07:54: für den zarten Hinweis der Tat!

00:07:58: Tatsächlich lag es dann irgendwie auf der Hand.

00:08:01: wenn wir also die Tools haben... Also das totste Summab, dass du erwähntest war das erste Präparat wurde zuerst zugelassen für die Behandlung der juvenilen Rheumatoden Arthritis.

00:08:15: Damit hatten wir so schon ein Papparat, das schon zugelassen war zur Interleukin-Sex-Receptor Blockade.

00:08:21: Das ist also ein monoklonaler Antikörper der halt den lüstlichen Interleulkin-Six Receptor blockiert und damit dafür sorgt dass er entsprechend die Kommunikation zwischen den Immunzellen zum Erliegen kommt.

00:08:33: Ich vergleicht das gerne mit, würde man heutzutage sagen elektronischer Kriegsführung ja?

00:08:39: Das heißt also Electronic Warfare ich störe die Kommunication.

00:08:43: Also ich lasse Ich lass die Immunzellen, wie sie sind.

00:08:46: Ich depletiere nichts.

00:08:47: Ich sorge mal einfach dafür, dass sie nicht gut mit einer Neukommunizierung können.

00:08:51: und siehe da es wirkt dann bei der Rheumatode Natritis Und und und dann gab's die allerersten Arbeiten bei der normitis-optika Spektrumerkrankung.

00:09:03: Das ist sowieso ein Erfolgs Story muss man sagen.

00:09:05: also die NMO Dann halt mal identifiziert als Antikörper vermittelte Variante der MS Die deutlich schwerer verläuft.

00:09:12: und wo dann halt er dieser Autoantikörper gegen Akkoperin IV Wasserkanal auch irgendwie bei der Myosthenie die Krankheit wirklich definiert und dass das Verständnis entsprechend dann noch prägt.

00:09:26: Also wir wissen, dass diese Antikörper wirklich auch den Schaden vor Ort vermittelt diesen massiven destruktiven Prozess also BCL-vermittelte Erkrankung so wie du das entsprechend darstelltest mit der MyoSthenie könnte es sein, dass also dann entsprechend auch hier tatsächlich die Blockade dieser T-Zell, B-Zelle-Kommunikation hilft.

00:09:50: Und es ist ganz interessant da gibt's also die allererste Arbeit, die stammt aus Japan ja das war Takashi Yamamura dass der mittlerweile in Tokio ein entsprechendes nationales Institut für Immunologie leitet und der mal tatsächlich vor dreißig vierzig Jahren sogar mal auch im Deutschland gewesen ist.

00:10:11: Der war einmal damals in Würzburg als stübbelnde Art der Max Planck Gesellschaft

00:10:16: Potspot

00:10:17: als damaligen Potspott.

00:10:19: Absolut, haben

00:10:20: es erfunden ja

00:10:21: und daher gibt's auch die Connections muss man sagen zwischen Japan und Deutschland was EL-Sixplot gerade angeht und seine allerersten Arbeiten waren damals auch bekannt, unsere ersten Arbeiten die dann zeigten dass tatsächlich bei der NMO Plasma Blasten interlockieren sechs abhängig entsprechend sich wohlfühlen und entsprechend auch poliferieren.

00:10:43: also Plasma blasten sind ja die Zellen die von BZN abstärmen und diese Autoantikörper herstellen.

00:10:50: Und bedeutet also, das ist die Quelle der Autoantikkörper?

00:10:53: Und er konnte zeigen dass diese Plasmablasten von Interleukin-Sex abhängen so wie wir von ... Plasmallasten brauchen Interleulkin-Seks, wie wir halt Wasser und Luft zum Leben ja... Und er konnte halt zeigen, dass tatsächlich die Blockade von Intelligent Sex mit Tutschmob dann hilft.

00:11:13: Wir haben damals wegen dieser guten Connections – das muss man sagen – mit Yamamura auch und es war halt die Connection damals auch mit den Kollegen aus Bochum nämlich zum Jahr St.

00:11:25: Josephs Hospital mit Ralph Gold ich glaube er kennt auch Yamamura persönlich mich überzeugt von.

00:11:34: Waren hat dann entsprechend der Kollege Eisenberg, der Kollege Ringelstein und Kollege Kieser.

00:11:39: Und ich habe gemeinsam das erste Mal tut zumal eingesetzt auf Label bei der NMO-SD.

00:11:45: Justin Falberich, dann eine kleine Serie.

00:11:48: Und dann haben dann halt und zuletzt war es eine recht große Fall-Serie vom Kollegen Ringelstein halt entsprechend umgezeigt das tatsächlich Totsiedelsumab bei Acuporin IV Syroposteva NOST hilft.

00:12:02: Und jetzt ganz spannend sogar bei solchen Patienten die nicht ausreichend auf Retoxymab angesprochen hatten.

00:12:11: Weil der Antikörper da eben nicht die richtigen Zellen erwischt.

00:12:14: oder was wäre deine Vermutung?

00:12:16: Ja, das haben wir uns auch gefragt.

00:12:18: Also eigentlich ist ja so Rituximab unser Lieblingsantikörper wenn es um Autoimmunerkrankungen der Neurologie geht wobei das halt in gewisses neurologisches Perspektive also Ritucumab ist ja das neue Azathioprien.

00:12:31: Früher waren wir als Neurologen immer Azathiopian eingesetzt bei einer Autimunerkrankung.

00:12:34: jetzt sind wir immer Rituzimab ein.

00:12:36: Die Heumatologen selbst, muss man sagen, die setzen ja Ritux überhaupt gar nicht so breite ein wie wir vielleicht in der Neurologie.

00:12:44: Aber zumindest mal hat es seine Berechtigung.

00:12:46: wenn ich eine Autoantikörper vermittelte Erkrankung habe und Ritx war bis gegen B-Zellen gerichtet dort tue ich wahrscheinlich nichts Falsches.

00:12:52: Das ist auch tatsächlich der Fall.

00:12:53: Rituximab wirkt auch wirklich gut bei NMO-ST, aber offensichtlich nicht ausreichend.

00:13:00: und wir haben dann unsere Patienten gehabt die nicht ausreichend auf Ritucimapansprachen und mit dem Wechsel auf Tutusmab entsprechend dann wir die Erkrankung deutlich besser kontrollieren konnten.

00:13:14: das war erstaunlich.

00:13:15: Ja dann steht aber Tobi muss noch darauf hinweisen Sowohl Todsmap, also Reduximab natürlich Off-Labeltherapien sind's.

00:13:23: Also beide Präparate sind halt nie für die Behandlung der Myosthenie oder der NMO mal formal getestet worden und dementsprechend sind es Off-labeltheraipen, die wir außerhalb der regulären Zulassung

00:13:41: einsetzen.".

00:13:42: Und natürlich gibt's immer zwei Seiten in der Medaille!

00:13:44: Du hast ja schon gesagt, die Ilsex spielt auch an der Schnittstelle... Das Chania, eine wichtige Rolle.

00:13:51: Wie sieht es so auf der Nebenwirkungseite aus?

00:13:54: Verfolgt die Patientin jetzt doch schon ziemlich lange.

00:13:57: Ja

00:13:57: in der Tat.

00:13:57: also da haben wir.

00:13:58: was Langzeitdaten angeht, haben wir sowohl von Toad to Sumup aber auch mittlerweile von den Long-Term Follow Up oder Langzeiten nachverfolgten Studien zum Sattrallesumup.

00:14:10: Der Nachborgesubstanz vom Toad zu Sumup haben wir mittlerweile Erfahrung.

00:14:14: letztlich.

00:14:15: Also es gibt jetzt nicht ein ganz spezifisches, ich mich mal sagen, spektakuläres Nebenwirkungsprofil.

00:14:22: Das gibt es erfreulicherweise nicht!

00:14:24: Also das was uns in der Neuroemnologie mal geblüht hat mit PML-Bionatalysumab oder so'n Kram... Da könnte wirklich Entwahlung geben.

00:14:34: Trotzdem aber immer dann, wenn wir in das Immunsystem eingreifen ist es ganz gut gewappnet zu sein vorher.

00:14:39: Das ist ja etwas was wir früher völlig vernachlässigt haben.

00:14:41: also wie viele Patientinnen und Patienten habe ich auf Mittwoch-Zentronen eingestellt ohne mich als drum zu scheren ob die vorher geimpft waren beispielsweise?

00:14:50: Oder was sind zwanzig Jahren passiert?

00:14:51: aber gut für

00:14:52: alle Alternativen?

00:14:54: Aber heutzutage tatsächlich wenn's darum geht ist so dass wir schauen dass die Betroffenen entsprechend gut geimpft werden, also dass wir das erfassen.

00:15:04: Es gibt ein Aspekt... da gucken wir so ein bisschen nach dem Stoffwechselaspekt weil das Interloquen-Sex wirklich auch an anderer Schnittstelle ein bisschen Scharnierfunktion hat.

00:15:13: es hatten Wirkung auf Leberzellen, Hepatocytin und das sind ja Leberzehren sind ja Stoffwechselmonster.

00:15:22: Das heißt dann muss man ein bisschen auf den Stoffwöchse gucken und gucken.

00:15:25: Beispielsweise so einen Kram wie Cholesterinstoffwechsel.

00:15:28: Wobei das auch nur bislang, muss man sagen so kleine Signale also vielleicht so klein in der Randbeobachtung sind ja.

00:15:37: Manche Patienten haben etwas erhöhtes Cholsterin aber den meisten unserer Patienten sozusagen schlank und haben da weniger ein Problem.

00:15:44: Aber darauf achten wir ein bisschen.

00:15:47: ansonsten Manche Patienten, Interlogin VI ist auch wichtig im Knochenmark für die Hematopoese.

00:15:54: Aber auch dort spielt es jetzt nicht die ganz zentrale Schaltstelle sondern halt mit einer der Faktoren.

00:15:59: das heißt wir gucken auch nach dem Blutbild ja?

00:16:03: Auch das ist aber unser Erkenntnis nach tatsächlich alles handelbar.

00:16:07: da gibt es jetzt nichts was wirklich raus sticht und wo wir dann wirklich vorsichtig ein besonderes Risiko

00:16:17: Und was du ja im Labor dann gar nicht mehr angucken kannst, ist CHP zum Beispiel.

00:16:21: Ja absolut!

00:16:22: Das CHP, das habe ich ja in einer Art und Suche gerade erzählt mit anderen Proteinen oder anderen Faktoren wie CHP- oder Prokazitonin oder halt Fieber.

00:16:35: Und tatsächlich ist Interloquencex wichtig also es sorgt dafür dass tatsächlich diese akute Phase-Proteine aktiviert werden.

00:16:43: da so zurück zu Selbstes.

00:16:45: Ich meine, das kann man sich ganz gut merken.

00:16:47: Wenn ich also eine bakterielle Infekt habe dann sind also dann CRP oder entsprechend auch dann Fieber und... erhöht.

00:16:58: Und wenn das Interloquen-Sex entsprechend nicht mehr aktiv sein kann, weil es hat geblockt wird, dann ist es so dass ich also trotzdem natürlich einen Bakterieninfekt haben kann, also entwickelnd darf.

00:17:07: aber dann darf ich mich halt als Ärztin oder als Arzt, wenn ich diesen Bakterieinfekt erwischen möchte, nicht auf das CHP verlassen.

00:17:14: Die Lokotosen gehen beispielsweise die steigen.

00:17:16: Also eine Lokostose sehe ich da an der Stelle.

00:17:18: Ich muss das gesamte Bild auch mir angucken den Patienten instruieren.

00:17:21: natürlich die Patientinnen und Patienten sagen Mensch bitte weißt Bitte eure Medikation dabei, wenigstens auf ein Stückchen Zettel.

00:17:30: Auf der Krankenkassenkarte ist das noch weiter ein Problem oder?

00:17:33: Mit Sicherheit!

00:17:34: Dort seine Medikatur zu hinterlegen ja.

00:17:37: Aber also das zu beachten.

00:17:41: aber man muss sagen unsere Patientinnen und Patienten gerade mit einer selten Erkrankung wie eine NMOSD beispielsweise sind wirklich auch mittlerweile Profis kennst du ja so gut aus und weisen auch dann die Erstbehandlung drauf hin.

00:17:57: Und wenn wir jetzt bei der NMOS-D bleiben oder nochmal Totsilizumap versus Satralizumup, was sind denn da Unterschiede?

00:18:04: Ja das war die logische Weiterentwicklung, dass uns MAP halt entsprechend das halt etabliert waren.

00:18:11: aber muss man sagen entweder wöchentlich subkutaren oder alle vier Wochen IV geben werden muss.

00:18:17: Und dann hat entsprechend die Idee, das noch Patientin verträglicher Freundlicher zu gestalten und natürlich auch die molekularen Baukasten, den wir heutzutage halt haben, zu bemühen.

00:18:29: Zu sagen Mensch kümmerlich ein Tod zum Abpaste, dass das Gute von allen Seiten vereinigt.

00:18:36: Also auf der einen Seite ist nicht intravenös sondern subkutan gegeben wird und schließlich auch von Patienten, von dem Patienten selbst gegeben wird.

00:18:47: Und wenn ich hier dabei gendere, muss man sagen ist das ganz bewusst.

00:18:50: Weil nämlich tatsächlich bei diesen Autimunerkrankungen sind die Frauen deutlich häufiger.

00:18:54: Also bei der NMOSD sind es neunzig Prozent Frauen, das müssen wir uns vor Augen halten.

00:18:58: Vom Geschlechterverhältnis ist noch viel stärker in Richtung der Frauen ausgerichtet als bei der MS beispielsweise, so etwa ein sechzig zu vierzig oder siebzig-dreißig Prozent halt haben und damit aber auch zurück nochmal zum Satralisum ab also wie auch eine Autonomie gestalten können.

00:19:13: Das heißt die Patientin der Patient kann wirklich entsprechend das ganze entspannt selber machen.

00:19:22: Jetzt schimmert da so ein kleiner Frust aus meinem klinischen Alter hervor.

00:19:29: Und zwar mein Problem ist, wenn ich dann meine Patientinnen und Patienten auf Satanosum habe, eine Stelle ist, dass sie sich nicht mehr... Nicht etwa weil was ihnen schlecht geht, nein ganz und gar nicht.

00:19:40: Das ist

00:19:40: ein gutes Zeichen.

00:19:41: aber...

00:19:41: Weil sie stabil sind und tatsächlich auch ganz alleine damit klarkommen Und dann alle Jubeljahre sie bemühen muss, mal wieder auch mal reinzuschauen.

00:19:50: Dann vielleicht dem Rechten schauen können, weil ansonsten sie entsprechend stabil sich es aber behandeln und dann halt es weitergeht.

00:20:00: Die Zulassungsstudie für Satralisum hat, das waren die sogenannten Sakura-Studien...

00:20:06: Auch leicht japanisch angehofft.

00:20:08: Ja, genau die Kirschwüttenstudien ist sehr berühmt als zentrales Element der japanischen Kultur und nicht umsonst war dann entsprechend, wo die Studien auch aus Japan konzipiert von Tsukai einer Tochter von Rosh, die da entsprechend das aufgesetzt hatte.

00:20:29: Und bei diesen Studien wurde sowohl SM-Monotherapie also auch als Ad-On Therapie halt bei der NMOSDR Probe wurde in beiden Konstellationen also wirklich wirksam war.

00:20:39: Zur Kombinationstherapie muss man dazu wissen, dass in Fernostasien gerne kombiniert wird mit Steroiden aber mittlerweile auch dann die Daten ganz eindeutig sind.

00:20:49: Also bei der NMOSD ist ganz klar reicht eine Satralismus-Monotherapie aus um die Krankheit zu kontrollieren?

00:20:56: Man muss das einfach nur konsequent tun nachhalten und Kurs halten.

00:21:01: Wenn wir jetzt schon in der Differenzialtherapie der NMO-SD sind, es gibt ja noch ein paar andere Präparate.

00:21:07: Wie ordnest du das Datralizum ab?

00:21:09: Ein wann wählst du das eine oder das andere?

00:21:12: Gibt's da klare Kriterien?

00:21:14: wahrscheinlich ja nie harte aber wie orientierst du dich?

00:21:18: Ja also ganz wichtig ist das gemeinsam mit der Patientin Patienten zu entscheiden denn die Wir haben nun mal halt Erfreulicherweise auch tatsächlich die Wahl.

00:21:30: Wir haben mittlerweile die Möglichkeit von vier unterschiedlichen Präparaten bei der Aquaporin IV, Syrupus und NMOSD.

00:21:37: Vier Präprate sind drei unterschiedliche Therapie-Prinzipien.

00:21:42: Der Reihenfolge nach der Zulassung war das Komplementinvision zuerst.

00:21:45: Dann kamen die Interloquenz VI Rezeptor-Lokale mit Zatralisemoppen zur Zulassung Und schließt sich dann halt die tiefe B-Zell-Depletion und mit CD-IX vermittelt.

00:21:59: Die Paparate unterscheiden sich im Rhythmus der Therapie, im Nebenwirkungsspektrum und natürlich auch in der selbsten Zeit der Autonomie.

00:22:10: In diesem Field-Eck versuchen wir natürlich das Optimale für die Patientin zu definieren.

00:22:19: Es ist ganz klar, dass für ganz viele Patientinnen und Patienten.

00:22:23: Und auch die Monakrankung treffen ja eher junge Menschen, die also dann autonom selbstbestimmt sind.

00:22:28: Dann tatsächlich ist es dann ganz wichtig, dass sie ihre Freiheit hat haben.

00:22:34: Da ist natürlich das Statralism-Up an erster Stelle.

00:22:37: alle anderen Papparate erfordern.

00:22:38: Tatsächlich auch den Einsatz eines Zentrums oder einer größeren Klinik.

00:22:45: Die anderen Papperaten mögen dann in speziellen Aspekten auch Vorteile bieten.

00:22:50: hilfreich, wenn ich eine Beta-Blochare habe und die halt dann nur einmal alle halbe Jahre gebe.

00:22:54: Also bei Prozent und Patienten war ich mir denke, hm, kriegen wir das denn hin?

00:22:59: Also Compliance ist mal so ein... Compliance

00:23:01: genau!

00:23:02: Halt dich das nach, schaffe ich das so an der Stelle.

00:23:05: Und da darf man auch gar nicht arrogant sein.

00:23:08: schon bei mir daheim ist es so.

00:23:10: Manches Mal ... Das manchmal ist doch Daheim Meine Frau nippt einen Migräneblocker, also ein CGRP-Antagonisten.

00:23:20: Und auch dort alle vier Wochen sich den Subkrutan zu spritzen muss man halt dran denken.

00:23:24: Manchmal vergisst du das auch.

00:23:24: Du bist doch ein Ärzte sind ja so die schlechtesten Patienten oder weißt nicht ob man dann selber das gut hinbekommen würde?

00:23:30: Ja da stimmt natürlich!

00:23:32: Also tatsächlich ist es ja so dass die ich glaube wenn er NMOSD halt hat und einen ersten Schub erlitten hat der achtet ganz genau drauf.

00:23:39: Der möchte das nicht nochmal erleben so einen schweren Schub zu erleiden.

00:23:43: und Aspekt dabei.

00:23:45: Und die wirkliche Unterschiede mag es auch geben, beispielsweise wie schnell im Präparat wirkt.

00:23:51: Also bei den Komplimentbockalen da haben wir das Gefühl dass sie sehr schnell wirken.

00:23:56: Aber dann halt auch.

00:23:58: da geht es natürlich darum, die Gaba auch muss man sagen.

00:24:02: Auch dann regelmäßig darzustellen und natürlich auch dafür zu sorgen dass wirklich dann auch keine Pausen entstehen ja?

00:24:10: Und das ist natürlich auch ein wichtiger Aspekt dabei.

00:24:14: Weshalb dann... Da hat sich ganz spezielle Nebenwirkungsaspekte wie... Kürzlich habe ich eine Patientin gehabt.

00:24:23: Die hat dann ganz klar sich von vornherein gegen Komplementblocker entschieden, weil sie halt tatsächlich im Kindergarten arbeitet.

00:24:32: Und da gibt es zum Beispiel einen speziellen Aspekt... Das können

00:24:34: auch Risikogebiete sein!

00:24:35: ... und wer natürlich Sorge hat für eine Menigokockeninfektion?

00:24:43: Wir wissen auch, dass eine Impfung wirkt aber natürlich nicht hundert Prozent.

00:24:48: Ich frachte mich ganz offen heraus ob Sie Ich ergehen könnte, dass wirklich dann die Komplementblockade das durch einen Impffunk eine Meningehockeninfektion hundert Prozent verhindert werden könne.

00:24:59: Das kann ich einfach nicht.

00:25:01: Und da war für sie auch klar, dass der Sprichkind dieses Risiko nicht eingehen möchte?

00:25:06: Ja jetzt ist es wie immer diese zwanzig fünfzehn Minuten wieder wahnsinnig schnell um.

00:25:14: Zum Ende noch einen kleinen Ausblick von deiner Seite.

00:25:16: Ist IL-Sex dann mit Satralisumab schon abgehakt?

00:25:18: Gibt es da Weiterentwicklungen, die kommen werden, neue Therapieverfahren...

00:25:24: Also das eine ist ja, dass tatsächlich wir erwarten, dass das Satralismab entsprechend auch sein Einstieg bekommen wird bei der kleinen Schwester der NMO, nämlich beim MOGAZ.

00:25:34: Bei der Mock-Antikörpervermittelterkrankung, da sind wir ganz gespannt.

00:25:38: Das entsprechen wir dann auch da an der Stelle das einsetzen können.

00:25:42: Aber ist nochmal ein Thema für sich wahrscheinlich für den nächsten Podcast ja?

00:25:45: Sehr gerne!

00:25:46: Das ist eine.

00:25:47: Das andere ist natürlich dass diese Intelligent-Sex-Achse ganz klar sich wie heizt es so schön im amerikanischen Raum als druggable also... dass also entsprechend ein Ziel ist, das sich pharmacologisch offensichtlich ausschlachten lässt, rausgestellt hat.

00:26:05: Und Internaukin VI wird vermittelt seine Effekte über so einen speziellen... einen speziellen intracellären Schalter, das nennt sich GP-Hunterdreißig und jetzt gibt es auch Ideen diesen Schalter direkt anzugehen um dann also dann halt entsprechend dann das Immunsystem noch gezielt hat.

00:26:27: Also in die Schranken zu verweisen da gibt's Da gibt es also Ideen, diese interleugieren sechs Blockade noch weiter zu verfeinern.

00:26:36: Das ist aber auch ein bisschen Zukunftsmusik.

00:26:38: Da bin ich gespannt was noch rauskommt denn an sich muss man sagen haben wir schon bereits einen Maß von Wirksamkeit, Verträglichheit erreicht das wirklich richtig gut im Alltag implementierbar und auch muss man dann sagen auch erfreulicherweise Stabilität vermittelt ist.

00:26:55: Also es bleibt spannend und der nächste Podcast ist schon gebucht.

00:26:58: Vielen Dank Oan, dass hat Spaß gemacht.

00:27:00: Danke Tobias.

00:27:03: Das war also eine weitere Episode des Rosh-Nervennahrung Podcast.

00:27:06: Danke nochmal an Professor Aktersch, Sie finden unseren Podcast auf allen gängigen Plattformen wie beispielsweise Apple, Spotify aber ebenfalls auf dem Rosh Fachbottal.

00:27:15: Wir freuen uns sehr über eine positive Wertung.

00:27:17: wir sind dann in zwei Wochen wieder da Dann wie gesagt mit meinem Kollegen Prof.

00:27:22: Meurer aus Würzburg.

00:27:23: Vielen Dank und Tschüss.