AAN Kongress 2026 Tag 4, Mäurer & Faissner | Nervennahrung Podcast AAN
Show notes
Innovationen im Fokus: Zum Abschluss des Kongresses tauchen Prof. Mathias Mäurer und Prof. Simon Faissner in die Welt der neuen Therapieansätze ein. Hier erfahren Sie von den aktuellen Durchbrüchen bis hin zu zukunftsweisenden Forschungsergebnissen – diese Folge bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über die wichtigsten News des AAN.
Diese Aufzeichnung stammt vom 21.4.2026. Das nächste Neuronews Update gibt es dann vom GNP Kongress am 8.5., die nächste reguläre Episode erscheint voraussichtlich am 21.5.2026.
Produzent: Patrick Aust
Bei unserem Nervennahrung-Podcast handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit uns und Ihnen teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden!
Show transcript
00:00:10: Ja, schönen guten Morgen.
00:00:11: und willkommen zur dritten und leider auch schon letzten Folge unserer täglichen Neuronews vom EEN-Kongress aus Chicago im Rahmen unserer Rorschnervenauung Podcastreihe.
00:00:20: Mein Name ist Matthias Meurer und ich sitze heute hier zusammen mit Professor Simon Faesner aus Bochum, mit dem ich mich über den Drittentag unterhalten werde und da gab es wirklich ja auch ganz interessante Sachen.
00:00:31: aber Simon, ich sage erstmal schön dass du da bist.
00:00:35: Wie war der Kongress bisher für dich?
00:00:37: Ja, ich freue mich auch heute hier zu sein und mit dir darüber zu sprechen.
00:00:40: Ich muss sagen, der Kongress gefällt mir sehr gut.
00:00:42: Das ist ein wirklich großes Meeting, ungefähr zwölftausend Teilnehmende die an dem Kongress teilnehmen.
00:00:48: Sehr international, wirklich sehr breit ausgewogen mit sehr schönen Fortbildungs-Sessions aber eben auch wirklich sehr guten klinischen wissenschaftlichen Sessions wo auch einiges erneuert in Daten gezeigt worden ist.
00:01:01: Also ich muss sagen bin sehr angetan sowohl vom Kongress als auch von der Stadt mit der schönen Skyline und interessanter Architektur.
00:01:09: Und ja,
00:01:10: aber das Kongresszentrum ist wirklich riesig.
00:01:12: Ich glaube, dass kann man den Zuhörer in Deutschland gar nicht klar machen was es hier für eine gigantische Halle sind durch die man da streitet.
00:01:18: Man läuft ich glaube ich Kilometer bis man von einem einen zum anderen Raum gelaufen ist.
00:01:22: also ich bin auch tief beeindruckt von was sie hier vom Restzentren haben Aber in Amerika ist halt alles größer.
00:01:27: Ja, alles größert stimmt.
00:01:28: Aber man legt schon ganz ordentliche Wege zurück.
00:01:30: Das ist richtig
00:01:31: Genau heute.
00:01:33: ich hatte schon angedeutet weil er diese clinical trial Session das war eine relativ ich sag mal doch gut gespreizte Sitzungen, wo viele Gebiete angestritten wurden.
00:01:44: Unter anderem auch Gebiete die für uns als Neurömologen ganz interessant sind.
00:01:49: Es gab ja Neuigkeiten zur Mogad-Nau.
00:01:51: Es gibt eine Neuigkeit zu Mogad völlig richtig.
00:01:53: Es wurden die Phase drei Daten aus der Meteorit Studie gezeigt zum Satratezumab bei Patienten mit Mogad.
00:02:01: Das waren insgesamt hundert und zwanzig Patienten, die eingeschlossen waren, Patienten über zwölf Jahre.
00:02:07: Und das, was man da gezeigt hat ist, dass die Patienten eine altundsechzig-prozentige Risikoreduktion gehabt haben für ein neues Schupe-Eignis.
00:02:14: Also sehr überzeugende Daten gegenüber Placebo.
00:02:18: Siebenatzi Prozent der Patienten unter Satre Dezember waren nach achtundvierzig Wochen schubfrei gegen über sechsundsechszig Prozent und ähnlich gut waren die Daten dann auch nach sechsenneunzig Wochen.
00:02:29: Da lag es bei vierundachtzig gegenüber fünfundfünfzig Prozent Und insgesamt wurde es auch gut vertragen.
00:02:36: Es gab wenige SIES, es gab ein Todesfall in der Satre-Litzte-Map Gruppe.
00:02:40: Das waren Patienten mit einem Malyknen im Melanom, offenkundig aber ohne Assoziation zu der Therapie.
00:02:46: also letzten Endes die ersten Phase drei Daten zu einer Verlaufsmodifizierenden Therapie bei Mogad und deshalb wirklich erwähnenswert.
00:02:55: Ja, das war schon ziemlich spannend!
00:02:57: Ich meine ich weiß nicht ob du die Tage vorher auch in der Session warst wo es um wissenschaftliche Beiträge zur Mogad ging?
00:03:05: Die größte Kontroverse ist ja überhaupt, ob man es behandeln muss oder nicht.
00:03:10: Vielleicht richtig?
00:03:11: Da waren ja auch durchaus... Wir hatten schon mal in der ersten Folge angesprochen ganz andere Auskünfte das eben die Rezidifrat ja doch sehr sehr geringes wurde ja auch teilweise dargestellt.
00:03:22: Fünfzig Prozent ist ja das, was man immer so sieht.
00:03:24: Was der jetzt auch in dieser Gruppe gezeigt ist.
00:03:26: Aber muss natürlich auch sagen es war ja hochselektiert die mussten ja Aktivität haben.
00:03:29: Richtig
00:03:30: genau!
00:03:30: Die mussten Aktivitäten haben.
00:03:32: aber das ist natürlich ein richtiger Punkt.
00:03:34: Das hat er eine länger goldene Session ich meine zwei Tage davor vorgestellt.
00:03:39: letztendlich ist ja auch gezeigt dass dass die Patienten selten Schubaktivität habe.
00:03:46: im Verlauf Ich mein das war deutlich unter fünfzehn Prozent.
00:03:50: Und deshalb ist da sicherlich eine spannende Frage, wie selektiert man die Patienten richtig?
00:03:55: Wahrscheinlich wird man schon Patienten, die eine gewisse Schubaktivität haben müssen, sedektieren müssen für eine Therapie mit Sartralizum ab.
00:04:04: Auf
00:04:05: der anderen Seite hat mich so ein bisschen gewundert irgendwo die Tatsache, dass sie ja schon sehr aktiv sein mussten.
00:04:11: Ich hatte da irgendwie gelesen in den Einschusskriterien sogar zwei Ereignisse irgendwie sollten hier haben nach vorn oder?
00:04:16: Ja genau ich meine es waren zwei Eignisse!
00:04:18: Ich bin mir gerade nicht mehr sicher ob's innerhalb von einem Jahr oder innerhalb von zweier Jahren...
00:04:21: Ich hatte das Gefühl, das war schon eine sehr aktive Population.
00:04:24: Und ich frage mich dann immer, würde man eigentlich bei so einer Erkrankung, wenn man die mit Antikörpern diagnostiziert hat überhaupt so lange erwarten?
00:04:32: Dass sie die Aktivität haben.
00:04:34: Also mir schien dieses Klientel sehr selektiert zu sein da im Hinblick auf inzuliche Aktivitäten was vielleicht nicht unbedingt die Gesamtmogatpopulation abbildet.
00:04:46: Diese Frage, wem behandelt man?
00:04:49: Die hatten ja auch einige negative prognostische Faktoren.
00:04:52: Da ging mir den PLP Antikörper und fand ich ganz interessant.
00:04:54: Oligoktonale Banden – das war sehr hilfreich diese Geschichte!
00:04:57: Dass man bei denen vielleicht eher daran denken sollte dann zu therapieren.
00:05:01: Das fand ich auch sehr spannend in der Seltschneimvorte.
00:05:04: Was er in den Weinzug gießen, war natürlich schon sehr positiv und auch gute Studie.
00:05:09: auf jeden Fall in Zukunft eine Rolle spielen.
00:05:10: Das hat Rally zumal bei das erste wahrscheinlich dann auch zugelassen.
00:05:13: Therapie für die Mogad.
00:05:14: Aber natürlich ist die Frage auch, welche Patienten mögen wir vielleicht doch eher mit Ritux immer behandeln und bei welchen Patienten aber vielleicht eher ein Vorteil mit einer E-Sex gerichtet Therapie?
00:05:23: Die Frage wird sicherlich dann uns noch beschäftigen werden.
00:05:27: Auch
00:05:27: da sind wir natürlich noch am Anfang.
00:05:29: Dann war ja nochmal was, was so ein bisschen uns berührt in der MS.
00:05:32: Das war diese Optikus.
00:05:36: Kannst du darüber ein bisschen was erzählen?
00:05:37: Ja, das war eine kleine Studie.
00:05:39: Eine Phase II-Studie zum Privo Sektor ist eine Substanz die offenkundig neuroprotektiv wirkt unter anderem über die erhöhte Freisetzung von Neurotrophien von CNTF und zwar über einen neuroprotjektiven Signal Wegfoxo III.
00:05:56: Und das ist das Acuity-Trial gewesen, wo letzten Endes Patienten eingeschlossen worden sind.
00:06:03: Die eine RBN gehabt haben mussten aber nur einseitig und das ist dann eine platzebokontrollierte Studieletztenendes gewesen.
00:06:11: die Patienten haben zusätzlich aber noch Cortison bekommen für die Behandlung der Retrobobiner Rittes in über fünf Tage mit dem Privo Sektor behandelt wurden.
00:06:23: Der primäre Endpunkt war im Safety als Outcome.
00:06:26: Sekundere Endpunkte waren unter anderem die retinale Nervenfaserschichtige, neuere filamentfreie Sitzung und ähnliches Und das ist ein positives Trial gewesen.
00:06:36: Das heißt, nach einem Monat und auch nach sechs Monaten gab es eben deutlich dickere Retina Nervenfarbefaser Schichtdicke unter der Substanz gegenüber Placebo.
00:06:46: RNFL war dreißig Prozent höher nach sechs Monate.
00:06:50: Auch die Gangnitz-Cellent Interplatixi Formulaire war dreinvierzig Prozent besser und auch der Visus war etwas besser.
00:06:56: Also es fand ich schon spannend, muss man sagen.
00:06:58: Gerade wenn man eben auch über die Richtung nachdenkt.
00:07:00: wie möchte man was zusätzlich neuroprotektives gerade in so einer Schub-Situation mit reinnehmen?
00:07:05: Aber das war natürlich jetzt auch eine kleine Studie.
00:07:10: Ich weiß nicht du bist da wahrscheinlich viel erfahrener als ich aber im Bezug auf diese OCT-Parameter kann man da direkt eigentlich einen Rückschluss Klinische Verbesserung ziehen, wenn sich irgendeine Schicht verdickt.
00:07:23: Das ist sicherlich immer so ein Drawback, den man da sehen muss.
00:07:27: Also kann man natürlich irgendwie nicht... Was ich schon viel versprochen fand war das auch Neurofilament etwa fünfzig Prozent besser gewesen ist oder runtergegangen ist gegenüber Placebo.
00:07:39: D.h.,
00:07:40: also da gab es einen Signal und der Visus, der war, Kollegen haben gesagt signifikant besser.
00:07:45: aber ich glaube dann muss man zum einen größere Patientenkollektiv schon und zum anderen auch einen längeren Zeitpunkt haben, um dann wirklich sagen zu können okay das ist eine klinisch relevante Effekt die man da letztendlich gesehen hat.
00:07:57: Aber
00:07:58: man muss ja sagen, man ist ja immer dankbar wenn solche Innovationen dann auch kommen.
00:08:03: Ja und ich muss auch sagen gerade auch wenn es ja präklinisch wirklich vielversprechende Daten gibt, dass heißt da gab's unter anderem Daten aus Zellkultursystemen, Tiermodellen die gezeigt worden sind, die da also gezeigt haben und wenn so was dann tatsächlich auch in der Studie funktioniert, finde ich das immer eine schöne Sache.
00:08:22: Ja, dann Matthias du hast ja auch dich mit den Myostinie beschäftigt?
00:08:27: Es gab ja einiges zu Myostini auf diesem Kongress bisher in verschiedenen Sessions.
00:08:32: Vielleicht könntest du das auch einmal zusammenfassen...
00:08:35: Was im Moment bei den neuromuskulären Erkrankungen abgeht ist schon eigentlich ... tolle Zeit, also es ist wirklich extrem dynamisch.
00:08:42: Klar, Myrstini war auch in der Session Clinical Trials fand ich eine sehr interessante Studie und zwar der Nimble-Trial mit Tim di Seran.
00:08:51: Das ist letztlich eine Small Interfering RNA-Monotherapie, die vorgestellt worden ist.
00:08:56: Wobei die Studie ja tatsächlich ein bisschen komplizierter war.
00:08:59: Also dieses Xemnasiran, dieses Small Interfering mRNA-Molekül ist letztendlich dazu da um die Produktion des Komplimentfaktors C-V runterzufahren und das ist ja an sich schon interessanter Ansatz weil man ja letztlich mit der monoklonalen Antikörpertherapie immer das Problem das auf zellulärer Ebene die Produktion zu verhindern und damit vielleicht auch letztlich die Effektauffunktionen zu beeinflussen.
00:09:27: Das ist schon wahnsinnig interessant, muss man sagen!
00:09:30: Und ich sagte, die Studie war eigentlich vierarmig geplant, also Placebro versus Semdiserran und dann aber noch eine Kombination von Semdseran plus Poceli-Map, also ein relativ schwach wirksamem Antikörper gegen C-V.
00:09:43: Er hatte erklärt, dass sie das damals noch gedacht hatten.
00:09:46: Weil da noch nicht klar war wie wirksam die C-Fünf Blockade ist bei Myosthenia Graves und dann noch das Pozillimap alleine also vierarmiges Studie.
00:09:54: Und tatsächlich war das Zemdisiran eigentlich der beste Arm muss man sagen.
00:09:57: Also das Alleine gegen Placebo war eigentlich besser als der Antikörper allein und die Kombination hat eigentlich auch nicht mehr viel drauf gebracht.
00:10:05: Immerhin im MGRDL minus zwei Komma drei Punkte gegenüber der Vergleichsgruppe, eben QMG minus zwei Koma acht Punkte wegen der Vergleichskruppe.
00:10:12: das ist sogar ein bisschen besser als das was wir so aus den C-Fünf Studien bekommen.
00:10:17: Und auch wenn man sich diese Pyramidenblotz angeguckt hat, also um wie viele Punkte sich das ändert war das schon ziemlich überzeugendes Ergebnis muss man sagen.
00:10:24: Ist jetzt auch glaube ich gerade publiziert worden?
00:10:27: Ich glaube Lancet oder so war die Publikation, ich will mich nicht festlegen aber zumindest ist es nachlesbar die ganze Studie und ich finde sehr sehr interessanter Ansatz.
00:10:36: Also da muss man Mürsteni geht wirklich im Moment eine ganze Menge.
00:10:40: Und dann, ich will auch nicht Gefurulimap unerwähnt lassen – das ist ja auch in der Studie gewesen die praktisch neu gezeigt worden ist also wieder ne neue Substanz.
00:10:49: GefuruliMap is' auch ein C-Fünf-Blockade, ist aber auch ein ganz interessanter Ansatz weil es ein Schwerkötenaventikörper ist oder Nanoantikörper kann man sagen.
00:10:59: Ich weiß nicht, ob du weißt wo das herkommt.
00:11:00: Ich war da total fasziniert
00:11:03: als
00:11:03: welcher Spezies.
00:11:04: Also von Kameluiiden und Teifischen ist es abgeleitet.
00:11:07: Schwärketten Antikörper.
00:11:09: Und diese schwärketen Antikörper sind halt wesentlich kleiner und dadurch dass sie wesentlich klein sind können sie weniger Volumen auch gelöst werden und das macht es halt möglich das in eine Subkutanspritze zu packen.
00:11:20: Der nächste Trick ist, dass man's gekoppelt hat.
00:11:22: als Albumin über ein linker Funktion und über das Albummin was eben auf dem ZD- oder N-Terminalende sitzt hat man eben die Chance über den FCR N-Blocker, oder über den FCN Rezeptor.
00:11:32: Entschuldigung, da im Prinzip die Halbherzzeit zu verlängern.
00:11:35: Also man hatte bei dem Prinzip eine... kleines Volumen, was nur einmal die Woche gegeben werden muss als C-V Blockade und das macht es interessant.
00:11:42: Kann
00:11:42: ich auch sehr interessieren und sehr attraktiv.
00:11:44: potenziell muss man sagen ja?
00:11:45: Und das war eine recht große Studie mit... Ja denkst
00:11:48: du auch, das hat schon seine Berechtigung.
00:11:50: Total,
00:11:50: total!
00:11:51: Muss man sagen.
00:11:53: Und die klinischen Effekte waren ja auch sehr überzeugend sowohl was MG ADL als auch was QMG angeht.
00:11:58: Genau, ich habe die Zahlen da, ich kann es also minus eins Komma sechs MG AD L und zwei Komma Eins QM G Das ist eigentlich so im Rahmen dessen grundsätzlich kennen.
00:12:08: Also muss man ganz ehrlich sagen, ich glaube das hat schon auch zumindest auf Patienten eben eine gewisse Attraktivität.
00:12:16: Selbstadministration und einmal die Woche in meinen letztlich... Ich glaub die einzige Selbstadministation MC-Fünf, die man im Moment hat ist ja täglich mit dem Zylokroplan.
00:12:27: Das Zylokoplan ist schon sehr wirksam keine Frage aber es ist natürlich schon ne ganz schöne Böde.
00:12:32: Ja,
00:12:33: das stimmt!
00:12:34: Also ich würde denken, ja das hat sicherlich auch eine ganz gute Perspektive.
00:12:40: Und lasst uns bei der Session bleiben, weil wie gesagt das war wirklich breit für den Stroke.
00:12:44: War auch noch was und ist gut.
00:12:45: Ich glaube wir haben mit dem Stroke relativ wenig bisher gesprochen aber da gibt es jetzt auch ganz interessante Daten.
00:12:51: Ja das fand ich unglaublich spannend und das ist sicherlich etwas was unseren Alltag verändern kann.
00:12:58: Das war das Oceanic Trial wo also ein Dex hier an fünfzig Milligramm einmal am Tag untersucht worden ist.
00:13:04: Das ist ein Faktor elf Inhibitor.
00:13:06: Ein Faktor elf ist, wenn wir noch mal drüber nachdenken, intrinsischer-extrinsischer Signal wie wichtig für die Trombinbildung und entsprechend für die Gerinnung.
00:13:15: Und da sind Patienten gewesen, die letzten NSN weder einen nicht embolischen Infarkt gehabt haben mussten oder ein High Risk Tier und alle auch Arterisklerose irgendwie in einer gewissen Form vorweisen mussten, oder aber zum Beispiel einen Plackendoppler – Nichtlakonären Stroke.
00:13:29: das waren so die Einschlusskriterien NHSS Core bis fünfzehn.
00:13:33: Darf
00:13:33: ich dich ja gerade nochmal fragen?
00:13:35: Ich bin da nicht so drin im Feld, aber die durften weiterhin ihren Traumozytinagerationshörmer Aspirin haben.
00:13:40: Würd ich richtig?
00:13:40: Das war der Punkt!
00:13:41: Das heißt das war et-on.
00:13:42: also ich fand es auch ein bisschen...ich fand's nicht ganz korrekt weil sie haben geschrieben gegenüber Placigo Aber das waren ja alles...ja ja das fand
00:13:47: ich irgendwie nicht so hundertprozentig weiter... Also das fand' ich auch nicht
00:13:48: supergeschrieben, aber es war so dass die Patienten entweder eine Monotherapie mit Aspirine hatten oder eine duale Plechtenhemmung mit Asperinen und Klopidogrel.
00:13:57: Und das haben sie dann wiederum auch randomisiert, sodass in beiden Gruppen Wirklich große Studie mit über zwölftausend dreihundert Patienten, das in beiden Gruppen dann auch ein gleicher Anteil von Patienten mit einer normalen Plättchenhemmung waren.
00:14:08: Und die Studie war positiv ist jetzt auch gerade am fünftzehn April im Jungen Journal publiziert worden mit einer Hazard Ratio von nullkoma sieben vier also sechsundzwanzigprozentige Risikoreduktion für ein neues ischemisches Ereignis.
00:14:22: Und das, was die Autoren auch herausgestellt haben war, dass diese Risikoreduktion sofort losging.
00:14:27: Das heißt, die Schere gingen sehr früh auseinander direkt nach Einstellung und nach Anomisierung.
00:14:33: Und das weiß uns.
00:14:34: natürlich umtreibt es sich fraglich, wie sieht's mit Blutungsrisiko aus?
00:14:37: Und das war nicht erhöht!
00:14:38: Da muss man sagen, es ist also wirklich eine Substanz gewesen, die uns vielleicht ein Add-on Effekt bringen kann, um neue Schlaganfälle bei Patienten mit schweren Infarkten oder eben nach High Risk Tier zu reduzieren Und deshalb war nicht das wirklich
00:14:52: bemerkenswert.
00:14:52: Das ist ja dann auch das erste Mal, dass wir wirklich ein Kombi hätten die nicht die Blutungsgefahr hoch tragen.
00:14:56: Genau!
00:14:57: Die Kombi ist ja schon auch was jetzt die Wirksamkeit angeht eigentlich gewünscht.
00:15:01: da würde man ganz gerne machen beim Stahlgernpfeil.
00:15:03: also ich war da auch ganz begeistert.
00:15:06: Also das einzige was mir gewünschte hätte noch klarer sagen müssen das es eigentlich auf die Standardtherapie rausgeht.
00:15:14: Ja und dann waren wir ja noch in der Late Breaking Session Und Late Breaking Session, das ist jetzt auch mal für uns als MSO-Logen ganz interessant gewesen.
00:15:24: Nämlich wir haben die Phenebotinip Daten gesehen von den beiden Schubförmigen Studien, Fanhans eins und zwei.
00:15:32: Genau da haben wir ja alle drauf gewartet dass verendlich die Fanhanz Eins und Zwei Studiendaten soweit mit sehen und es gab die Pressemitteilungen die auch schon viel diskutiert worden sind, interpretiert worden.
00:15:42: Das was ich da jetzt gezeigt hat ist, dass die Schubrate gegenüber Tereflonomid über beide Studien bei mindestens also mindestens fünfzig Prozent niedriger waren als beim Terefluonomit.
00:15:54: Das heißt in der FNH ins Studie eins lag die Schuprate beim Teraflonemiden bei Null Komma Eins zwei fünf Und für das Phänobritte mit bei Null, null sechs eins und für Fernhans zwei war es Null Komma Eins drei versus Null Komma Null Fünf.
00:16:08: Also eine deutliche Risikoreduktion was neue Schübe letztendlich angeht.
00:16:14: Das was man zu der Studie sicher sagen muss ist, dass es eine recht junge Patientenpopulation gewesen war.
00:16:20: im Schnitt waren die Patientin Sechsundalsig Jahre alt.
00:16:23: Jüngere Patienten haben auch mehr davon profitiert vom Phänoprotonib als Patienten über Vierzig Jahre.
00:16:29: Und dann war natürlich auch die große Frage, wie sieht es denn aus mit der bestätigten Behinderungs-Bokussion nach zwei Wochen?
00:16:37: Da war's in der gepulten Analyse signifikant.
00:16:41: Mit einer Risikoreduktion von sechzehn Prozent also Hazard Ratio für Nöcoma Acht Vier In den einzelnen Studien aber letztendlich nicht.
00:16:48: Aber das ist sicherlich ein spannender Effekt.
00:16:52: Auch mit einer, wie man sagen muss schon recht niedrigen Schubrate bei der Tereflonomit Behandeltengruppe.
00:16:59: Die ist sehr
00:17:00: konsistent aus den Schülern, die wir kennen.
00:17:01: Also das sind Leute eigentlich sehr gut.
00:17:03: für die anderen, die haben... Aber ich muss schon sagen, mich hat das Ergebnis wirklich überrascht, weil so was haben wir mit den BTKI's bisher noch nicht gesehen?
00:17:12: Dass es eine klare anti-entzündliche Hemmung ist.
00:17:15: Ich meine man hat ja schon gesagt okay, es ist jetzt nicht schlecht, die Schubraten, die da auch generiert worden sind.
00:17:21: aber nochmal jetzt auf Tereflonomit, ein fünfzig Prozent.
00:17:25: Einfünfzig, achtundfünfzehn Prozent und so waren die Zahlen
00:17:28: überraschend.
00:17:28: Ja
00:17:29: das ist wirklich überraschen.
00:17:30: So wie
00:17:30: wir es von der BC-Deplition eigentlich kennen wenn man mal in die alten Studien reinguckt?
00:17:35: Also eigentlich muss man sagen, dass geht ja schon in Richtung auch der Studien zur BC-Deplektion würde das... also was ziehst du für Schlüsse da draus, wenn du das siehst?
00:17:47: Das ist ja schon eigentlich Eigentlich überraschen.
00:17:49: Man ist wahrscheinlich gefreut, wenn es ein bisschen unterschiedlich gewesen wäre.
00:17:54: Wir haben ja ganz viel darüber diskutiert.
00:17:55: wo wollen wir das eigentlich einsetzen?
00:17:58: Das was sicherlich so einen Punkt gewesen ist diese Idee einer Sequenztherapie zu erst vielleicht eine BC-Depletion und dann irgendwann umstellen auf eine BTK Hemmung.
00:18:07: Jetzt mit den doch sehr positiven Daten auch bei jüngeren Patienten, muss man sagen.
00:18:11: Ist es sicherlich auch was, was man sich auch da vorstellen kann?
00:18:14: Dass man das auch bei Jüngeren Patienten mit einer Therapie wie mit dem Phineboteneplätzen reingeht.
00:18:19: Das wäre so das, was ich mir davor stellen könnte.
00:18:21: Definitiv!
00:18:22: Man will ja die hochinflammatorischen jungen Patienten ja nicht unbedingt jetzt mit einer minder schweren Substanz behandeln.
00:18:28: aber auf der anderen Seite wenn wir natürlich... mag dieses Wortlich, aber diese duale Wirkung hätte dann schon zu Beginn.
00:18:36: Dann ist das natürlich schon eine Perspektive.
00:18:38: und also ich war muss ich sagen schon überrascht.
00:18:42: Und wir können noch ein Wort weil es vielleicht auch wichtig ist zur Nebenwirkung verlieren was die Leber angeht?
00:18:47: Weil das ist ja das worauf alle gucken da hast du glaube ich auch die Zahlen so ein bisschen... Das ist
00:18:52: richtig!
00:18:53: Also die Lebawert-Erhöhungen.
00:18:55: Es gab einen Patienten mit einem positiven Heißlau in der Phenembrutenip Gruppe Ansonsten waren die Leberwärterhöhungen ein bisschen mehr in der Phinebotenip-Gruppe gegenüber der Terefluonomitgruppe, aber
00:19:11: auch im
00:19:13: Einstelligenprozentbereich.
00:19:14: Also insgesamt niedriges Signal muss man sagen.
00:19:18: Das ist schon spannend und sicherlich auch dem geschuldet, dass man da jetzt auch häufigere Leberwertkontrollen gemacht hat.
00:19:26: Das muss dann sicherlich noch mal diskutieren wie das dann im Alltag wäre wenn man es einführen würde?
00:19:31: Und wie dann so ein Setting ist.
00:19:32: bei Tool-in-the-Rotinip machen wir jetzt zu müssen Compassionate Use alle drei über drei Monate wöchentliche Leberweltkontollen.
00:19:39: Für einen Botinip müssen wir dann mal schauen wie's uns dann im alltag begegnen wird.
00:19:43: Aber insgesamt, finde ich, waren das doch jetzt mal ganz gute Nachrichten.
00:19:47: Ja, ja... Hat
00:19:48: einen beruhigt, die er gerade mit
00:19:50: der Gäste hat.
00:19:50: Da hatte er schon irgendwie so ein bisschen Achterbahnfahrt gehabt und dementsprechend muss man sagen ist es jetzt doch eigentlich ein ganz schöner Abschluss Dieses Kongress ist und vielleicht auch ein ganz schöner Abschluss hier unserer heutigen Folge.
00:20:03: Simon, ich danke dir für die total spannende Informationen aus den Sessions und war schön sich mit ihr zu unterhalten.
00:20:10: Vielen
00:20:11: Dank!
00:20:11: Ja, ganz herzlichen Dank auch von meiner Seite und noch einen schönen Tag.
00:20:16: Das war unser tägliches NeuroNews Update vom EEN-Kongress aus Chicago.
00:20:20: Wir hoffen es hat Ihnen, hat euch gefallen.
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00:20:29: oder einfach nach Nervenabend-Podcast googeln.
00:20:32: Das war's vom EEN Chicago, vielen herzlichen Dank fürs Zuhören und bis bald!